schwarz

Adjektiv (Wiewort)

 ➠ siehe auch: Schwarz (Substantiv)

Aussprache

Lautschrift (IPA):[ ʃvaʁt͡s ]

Definition bzw. Bedeutung

  • anarchistisch, links-anarchistisch

  • boshaft, böse, niederträchtig denkend und seiend, negativ beurteilt und beurteilend

  • der Gothic-Szene angehörig

  • diejenigen Ziffern, die nicht 0 oder rot sind

  • dreckig, schmutzig, unrein

  • einem dunkelhäutigen Menschentyp (vor allem afrikanischen Ursprungs) angehörend, auch: durch ihn charakterisiert, mit Schwarzen als Urheber

  • entweder Pik oder Kreuz

  • gesetzwidrig, illegal handelnd, sich aufhaltend, Geschäfte tätigend, Geld waschend

  • keine Augen erzielend, leer ausgehend

  • konservativ, katholisch; auch reaktionär

  • Licht nahezu komplett absorbierend bzw. kein Licht emittierend; Farbe, die im RGB-Farbraum Werte von Rot, Blau und Grün nahe Null hat

  • schwarze Haare habend

  • unheilvoll; einem Geheimnisvollen, Gesetzwidrigen oder Bösen verhaftet oder unterworfen seiend; pessimistisch, negativ denkend

  • von Kaffee: ohne Milch und Zucker

Begriffsursprung

Aus mittelhochdeutsch swarz, (swarzhaft, swarzlieht, swarzmal), von althochdeutsch swarz; germanisch *swarta (gotisch swarts), indogermanisch *sourdos.

Abkürzungen

  • s.
  • schw.

Steigerung (Komparation)

  1. schwarz (Positiv)
  2. schwärzer (Komparativ)
  3. am schwärzesten (Superlativ)

Anderes Wort für schwarz (Synonyme)

gegen das Gesetz
gesetzeswidrig:
nicht konform mit den geltenden Gesetzen, gegen ein Gesetz verstoßend
gesetzwidrig:
nicht konform mit den geltenden Gesetzen, gegen ein Gesetz verstoßend
illegal:
gegen ein Gesetz verstoßend, ohne behördliche Genehmigung, ungesetzlich, gesetzwidrig
kriminell:
straffällig, einer Straftat schuldig
krumm (ugs., fig.):
nicht gerade, sondern mit einer oder mehreren bogenförmigen Abweichungen
übertragen: gegen das Gesetz verstoßend
nicht erlaubt
rechtswidrig:
nicht konform mit den geltenden Gesetzen
unautorisiert:
nicht autorisiert
unberechtigt:
keine Erlaubnis/Genehmigung/Berechtigung für etwas besitzend
zu Unrecht bestehend, keinen guten Grund habend
unerlaubt:
ohne Erlaubnis
ungenehmigt
ungesetzlich:
nicht konform mit den geltenden Gesetzen, gegen ein Gesetz verstoßend
unrechtmäßig:
nicht dem Recht entsprechend
untersagt
unzulässig:
nicht zulässig, nicht zugelassen
verboten:
nicht erlaubt
widerrechtlich:
gegen das Gesetz verstoßend
dunkelhäutig:
dunkle Hautfarbe habend, dunkel pigmentiert (seiend)
negrid (veraltet):
veraltet, rassenkundlich: zur Rasse der Negriden gehörend
schwarzhaarig:
mit schwarzen Haaren

Sinnverwandte Wörter

af­ri­ka­nisch:
sich auf Afrika, Afrikaner beziehend
af­ro­ame­ri­ka­nisch:
Afrika und Amerika gleichermaßen betreffend
die Afroamerikaner betreffend
an­ar­chis­tisch:
eine politische oder philosophische Überzeugung für die Abwesenheit einer Herrschaft oder einen Zustand ohne Gesetze, wofür für die Durchsetzung dieses Zustandes auch Gewalt ein akzeptables Mittel ist; herrschaftslos
angeschmuddelt
au­ßer­halb:
als Adverb: draußen, in der weiteren Umgebung
au­to­nom:
frei von äußeren Einflüssen und/oder Regeln
für sich gesondert
be­droh­lich:
eine Empfindung von kurz bevorstehender Gefahr oder Not
bei Nacht und Nebel
bös­ar­tig:
böse, schlecht geartet
bö­se:
moralisch falsch, nicht gut; bösartig
schädlich oder gefährlich
bos­haft:
mit böser Absicht; mit der Absicht, anderen zu schaden
mit großem Spott
christdemokratisch
dre­ckig:
schmutzig, von Dreck befallen
unehrenhaft, gemein
düs­ter:
schlecht beleuchtet, von wenig Licht erhellt
schwer einzuschätzen und deshalb undeutlich
dun­kel:
abwertend: verdächtig, zwielichtig
düster, unerfreulich, trostlos
dun­kel­braun:
in einem dunklen Braun
dus­ter:
unfreundlich
Er­laub­nis:
Genehmigung von etwas, Einverständnis mit etwas; Bestätigung, dass etwas Bestimmtes getan werden darf
Verwaltungsakt, mit dem dem Bürger unter einem präventiven Verbot mit Erlaubnisvorbehalt stehende Vorhaben und Betätigungen gestattet werden, ohne bestimmte Vorhaben oder Betätigungen per se zu verbieten, sondern nur, um der Behörde im jeweiligen Einzelfall die Prüfung darüber zu ermöglichen, ob das Vorhaben oder die Betätigung gegen materielles Recht verstößt
erz­ka­tho­lisch:
streng katholisch, katholisch aus tiefster Überzeugung
erz­kon­ser­va­tiv:
äußerst konservativ
far­big:
auf Menschen bezogen: nicht weißhäutig
den Zuhörer ansprechend
fies:
charakterlich abstoßend
Ekel erregend oder auch nur: unangenehm
fins­ter:
von den Lichtverhältnissen her sehr dunkel
von der Entwicklung aus betrachtet rückständig
fre­vel­haft:
gehoben: so, dass es anstößig und zu verurteilen ist
gars­tig:
adjektivischer Gebrauch: sehr unfreundlich
adverbialer Gebrauch: sehr
ge­häs­sig:
jemand anderem Übles wünschend
ge­heim:
nicht für jedermann erkennbar
geis­ter­haft:
unheimlich, Furcht erweckend
wie ein Geist wirkend, in der Art eines Geistes
ge­mein:
dem anderen übelwollend, fies, schofel
eine Eigenschaft habend, die mehreren gemeinsam ist
Ge­neh­mi­gung:
Erteilung oder Vorliegen einer Erlaubnis, etwas zu tun
nachträgliche Zustimmung
ge­spens­tisch:
Angst verursachend; unheimlich, gruselig
in der Art eines Gespenstes, wie ein Gespenst
Hand:
die in der Hand gehaltenen Karten, insbesondere beim Skat: ein Spiel ohne den Skat aufzunehmen
Greiforgan bei Menschen und Affen
heim­lich:
im Verborgenen, ohne das Wissen anderer
hintenherum
hinter den Kulissen
hinter jemandes Rücken
hoff­nungs­los:
in einem hohen Maße
keine Hoffnung (mehr) besitzend; pessimistisch
hunds­ge­mein:
sehr gemein, in hohem Grade gemein
in­fam:
niederträchtig, abscheulich, böswillig, bösartig
umgangssprachlich: fürchterlich, stark; sehr
kaf­fee­braun:
von der Farbe von Kaffee oder Kaffeebohnen
ka­ta­s­t­ro­phal:
sehr schlimm, verhängnisvoll, entsetzlich
ka­tho­lisch:
die Römisch Katholische Kirche mit dem Papst als Oberhaupt bezeichnend, betreffend; ihr angehörend
ursprünglich: allumfassend, im Folgenden insbesondere als Eigenschaft einiger christlicher Konfessionen, die allgemeine, bzw. allumfassende Kirche zu sein, oder ihr anzugehören
klamm­heim­lich:
ganz heimlich
klan­des­tin:
unbeobachtet, im Verborgenen befindlich, geheim gehalten
kon­ser­va­tiv:
allgemein: althergebracht, herkömmlich, wie bisher üblich, auf alte Werte besinnend
Annahme im Ingenieurwesen: auf der sicheren Seite liegend
kryp­tisch:
unverständlich oder unklar in der Ausdrucksweise oder Darstellung
verschlüsselt im Sinne der in der Informationstechnik angewandten Kryptologie
Le­ga­li­tät:
Eigenschaft, den geltenden Gesetzen zu entsprechen und damit gesetzeskonform, rechtmäßig (legal) zu sein
lei­se:
kaum ausgeprägt, von geringem Ausmaß, nur in Andeutungen
kaum hörbar
licht­los:
ohne Licht
mi­se­ra­bel:
sehr schlecht, erbärmlich, krank, mies
ne­ga­tiv:
elektrische Ladung mit mehr Elektronen als Protonen
nach einer Untersuchung nicht festgestellt, nicht vorhanden
nie­der­träch­tig:
auf bewusste Weise böse, hinterlistig, boshaft
öl­ver­schmiert:
mit Öl verschmiert
omi­nös:
mit einem realen oder befürchteten negativen Aspekt behaftet, zweifelhaft, anrüchig
mit einem unheimlichen Gefühl verbunden, seltsam, unheimlich
ordnungwidrig
per­fid:
pejorativ (abwertend): hinterhältig, hinterlistig, heimtückisch
per­fi­de:
mit Niedertracht und in hinterhältiger Weise
pes­si­mis­tisch:
schwarzsehend; eine negative Einstellung habend
re­ak­ti­o­när:
abwertend: dem Fortschritt feindlich gegenüberstehend
rechts:
seitlich im Gegenteil zu links
zum politisch rechten Spektrum gehörend, welches insbesondere Kommunismus und Sozialismus ablehnt
re­gel­wid­rig:
gegen Regeln verstoßend
ruch­los:
ohne Skrupel, niederträchtig
schä­big:
kleinlich, geizig
übertragen meist für Personen: gewöhnlich, zwielichtig, von zweifelhaftem Ruf, moralisch anfechtbar sein
schänd­lich:
in sehr negativer Art und Weise
Schande bringend
schandbar
schau­rig:
entsetzlich schlecht; schrecklich
Schauer einflößend; gruselig
schimpf­lich:
so, dass es jemandem oder etwas in seinem Ansehen stark schadet; so, dass es als sehr negativ angesehen, empfunden wird
schlam­pig:
nachlässig, ohne Sorgfalt
ungepflegt, unordentlich
schlecht:
jemandem ist schlecht: sich unwohl oder krank fühlend
moralisch nicht akzeptabel
schmäh­lich:
auf verachtenswerte Weise
schmie­rig:
feucht klebrig, glatt rutschig
übertragen: glatt, widerlich, unangenehm freundlich
schmud­de­lig:
mit Schmuddel behaftet
schmut­zig:
nicht sauber, mit Schmutz behaftet
übertragen: moralisch nicht einwandfrei, ohne Anstand
schreck­lich:
(Angst und) Schrecken, Entsetzen auslösend
schuf­tig:
in Gesinnung und Handlungen niederträchtig
schurkisch
si­nis­ter:
düster und unheilvoll
links, auf der linken Seite
spukhaft
stikum
still:
im Zustand der Bewegungslosigkeit, der Unbewegtheit und der Ruhe
im Zustand der Lautlosigkeit, des Innehaltens, des Schweigens
stock­dun­kel:
völlig dunkel
stock­fins­ter:
völlig dunkel
trau­rig:
betrübt, niedergeschlagen
erbarmungswürdig, beklagenswert
trost­los:
deprimierend schlecht
durch nichts und niemanden Trost findend; verzweifelt
übel:
Medizin: schlecht, krank, unwohl (seiend)
Moral/Ethik/abwertend: unmoralisch, schlecht, verwerflich, verdorben
ultralinks
un­auf­fäl­lig:
keine Aufmerksamkeit auf sich ziehend
un­be­merkt:
ohne, dass es jemandem auffällt, es jemand merkt
unbeobachtet
un­er­kannt:
nicht erkannt; unidentifiziert
ungesehen
ungewaschen
un­glück­lich:
traurig, deprimiert, bedrückt
ungünstig
unheilbringend
unheildrohend
unheilschwanger
un­heil­voll:
Unheil ankündigend; Unheil mit sich bringend
un­heim­lich:
als Adverb: doll, gewaltig, mächtig, sehr, außerordentlich
ein Gefühl leichter oder unbestimmter Furcht oder Angst erregend
un­rein:
als Gläubiger nicht annehmbar, akzeptabel
die Qualität von etwas beeinträchtigend, herabsetzend
un­sau­ber:
den formalen, inhaltlichen Anforderungen nicht entsprechend
moralisch verwerflich
un­statt­haft:
gehoben: nicht erlaubt, unzulässig
ver­ach­tens­wert:
Missachtung, Abscheu und Geringschätzung verdienend
ver­bor­gen:
aufgrund der versteckten, abgelegenen Lage schwer zu erreichen oder zu finden
ver­dreckt:
sehr schmutzig, nicht sauber
verschmiert
versteckt
ver­stoh­len:
etwas so tun, das es von anderen möglichst nicht bemerkt wird
ver­werf­lich:
moralisch inakzeptabel und tadelnswert
zap­pen­dus­ter:
äußerst dunkel
übertragen: sehr schlimm, ohne Aussicht auf Erfolg

Gegenteil von schwarz (Antonyme)

asi­a­tisch:
aus Asien; Asien oder die Asiaten betreffend
blond:
blonde Haare habend
Haarfarbe: gelblich, goldfarben
ehr­lich:
Charaktereigenschaft: anständig und fair, nie lügend; redlich
der Wahrheit und Wirklichkeit entsprechend, nicht gelogen oder vorgetäuscht; wahr
eu­ro­pä­isch:
zu Europa gehörig, Europa betreffend
evan­ge­lisch:
ursprünglich: auf das Evangelium bezogen, dem Evangelium gemäß, auf das Evangelium zurückgehend
zur Glaubensgemeinschaft der Protestanten gehörend, zur evangelischen Kirche gehörend, der evangelischen Lehre entsprechend
ge­bleicht:
meist für Wäsche oder Naturmaterial: in der Farbe aufgehellt, bleich gemacht, bleich geworden
gelb:
die Farbe Gelb betreffend; in der Farbe Gelb
gesetzeskonform
ge­set­zes­treu:
sich streng an die Regeln des Gesetzgebers haltend
gewaschen
grau:
ohne Steigerung: in einer Farbe, die eine Mischung aus schwarz und weiß ist, gehalten
übertragen: eigenschaftslos
gut:
eine Schulnote
für besonders feierliche Anlässe gedacht
hell­häu­tig:
helle Hautfarbe habend
kom­plett:
adverbielle Verwendung: völlig
bezogen auf eine Gesamtheit aus gleichartig Abzählbarem: vollzählig
le­gal:
die Legalität betreffend; vom Gesetz erlaubt, dem Gesetze entsprechend
of­fen:
nicht geschlossen, zum Beispiel als Zustandsbeschreibung einer Eingangsmöglichkeit
nicht verschlossen, nicht verpackt
op­ti­mis­tisch:
positiv denkend, das Beste annehmend
rein:
ausschließlich, voll und ganz
ganz unverschmutzt
rot:
eine bunte Farbe, im Spektrum die langwelligste Farbe; eine der drei Grundfarben des digitalen RGB-Farbraums
politisch-weltanschaulich: zum linken Spektrum gehörend, links stehend, links geordnet
sau­ber:
den formalen, inhaltlichen Anforderungen gemäß
Herr über die eigene Notdurft
weiß:
blass, bleich
dem europäischen Menschentypus angehörend
weiß­lich:
farblich sehr hell, fast weiß

Redensarten & Redewendungen

  • alles durch die schwarze Brille sehen
  • das schwarze Brett
  • das schwarze Gold
  • das schwarze Schaf sein
  • das schwarze Schaf der Familie sein
  • der schwarze Mann
  • der schwarze Tod
  • die schwarze Kunst
  • die schwarze Liste
  • eine schwarze Seele haben
  • schwarz wie meine Seele
  • Hokuspokus Fidibus, dreimal schwarzer Kater
  • in schwarzen Farben malen
  • alles in schwarzen Farben malen
  • jemandem nicht das Schwarze unter den Fingernägeln gönnen
  • jemandem wird schwarz vor Augen
  • jemandem wird es schwarz vor den Augen
  • schwarz auf weiß
  • schwarzer Humor
  • schwarze Zahlen schreiben
  • in den schwarzen Zahlen sein
  • in die schwarzen Zahlen kommen
  • schwarz malen
  • schwarz sehen
  • schwarz vor Ärger werden
  • sich schwarz ärgern
  • warten können, bis man schwarz wird

Beispielsätze

  • Mir war plötzlich schwarz vor den Augen. Hier drinnen ist es ja schwarz wie die Nacht.

  • Das war der schwärzeste Tag in ihrem Leben.

  • Schwarzes Ass schlägt roten König.

  • Irgendwie hegt er schwarze Gedanken.

  • Mir fehlt die schwarze Druckerpatrone.

  • schwarz - Münster - Paderborn

  • Kaum hatte einer der beiden Brüder ein weißes Hemd an, trug der andere sofort ein schwarzes.

  • Seine Gesinnung ist immer noch schwarz angehaucht. Er wählt immer noch schwarz.

  • Die schwarzen und die heitern Lose - (aus: Friedrich Schiller, Lied von der Glocke, 6. Strophe)

  • Amerika hat im Dezember 2008 seinen ersten schwarzen Präsidenten gewählt.

  • Die Gewalt geht bei den Demonstrationen immer vom schwarzen Block aus.

  • Er sieht schwarz. Hier sind schwarze Mächte im Spiel.

  • Am besten ist es, wenn man beim Skat nicht nur schwarz spielt, sondern auch noch im Vorwege schwarz ansagt.

  • Ich setzte 1.000 Dollar auf die schwarze 10.

  • Sie hatte einst schönes schwarzes Haar.

  • Warum fährt er immer wieder schwarz?

  • Schwarz hören und sehen kommt teuer zu stehen. (einstiger Werbeslogan der GEZ)

  • Wer will schon eine schwarz gestrichene Wand in seinem Haus haben?

  • Sie trägt aus Trauer um ihren Mann immer noch schwarze Kleidung.

  • Nun seht einmal, wie schwarz sie sind, viel schwärzer als das Mohrenkind. (Heinrich Hoffmann, Struwwelpeter)

  • Ich habe richtig schwarze Nägel.

  • Ich trinke den Kaffee schwarz, so schwarz wie meine Seele.

  • Die Nacht war so schwarz, fast so schwarz wie ihr Herz.

  • Egal, ob die Katze weiß oder schwarz ist, wenn sie nur Mäuse fängt.

  • Was ist das für ein schwarzes Zeug?

  • Tom, geh zum Laden und kauf Brot, einen Laib schwarzes und einen halben Laib weißes.

  • Graue Katzen sind im Finstern leichter zu fangen als schwarze, aber schwerer als weiße.

Praktische Beispiele aus der Medienlandschaft

  • Aber die Zahl der schwarzen Schafe wächst, diese buchen immer kurzfristiger, halten sich gern mehrere Optionen bis zuletzt offen.

  • AFP-Journalisten vor Ort berichteten von heftigen Schusswechseln und schwarzen Rauchschwaden, die in die Luft stiegen.

  • Ab einem gewissen Alter, das ich auch schon erreicht habe, nimmt die Zahl der Events, wo man den „schwarzen Anzug“ braucht, enorm zu.

  • Aber ein paar schwarze Schafe sind leider auch hier dabei.

  • Aber Faktum ist, es steht schwarz auf weiß da und muss überprüft worden.

  • Aber es scheint ihm zu gefallen, sonst würde er den schwarzen, mit weißen Blumen verzierten Trainingsanzug nicht tragen.

  • Aber zu welchem Preis gibt es in Kloten die schwarze Null?

  • Aber es gab daneben immer auch die Tradition des militanten schwarzen Nationalismus.

  • Aber 39 Prozent der Befragten sind schon mal schwarz gefahren.

  • Aber immer konnte der Club sich des Wohlwollens der "schwarzen" und "gelben" Politiker sicher sein.

  • Christoph Hagen (Team Stronach) vergleicht das "weiße Gold" (Wasser) mit dem "schwarzen Gold" (Öl).

  • Grünen-Fraktionschef Jürgen Trittin sagte: "Das Ende von Merkozy ist ein guter Tag für Europa und ein schwarzer Tag für Merkel".

  • Aber auch da habe man noch schwarze Zahlen geschrieben.

  • Mit schwarzer Farbe sei eine "27" aufgesprüht worden, etwa zwei mal ein Meter groß, teilte die Polizei am Donnerstag mit.

  • Dazu schlüpfen die vier Musiker der Band in schwarze Lederkostüme und durchqueren dunkle Tempellandschaften.

Häufige Wortkombinationen

  • den Kaffee schwarz (ohne Milch) trinken
  • der Kugelschreiber/​Stift schreibt schwarz; die schwarzen Blattern, Pocken; die schwarzen Tasten; einen schwarzen Anzug, Anorak, Mantel, Rock/​ein schwarzes Hemd, Kleid, Kostüm, T-Shirt/​schwarze Socken, Unterwäsche anziehen/​ausziehen/​tragen; die Augenbrauen/​Wimpern schwarz tuschen; schwarze Farbe auf die Leinwand/​die Tapete auftragen; schwarz färben; einen schwarzen Bart/​eine schwarze Haut/​schwarze Haare/​Locken haben; die Astronomen entdeckten ein schwarzes Loch; schwarzen Tee aufgießen/​trinken; Schwarzer Krauser (eine Tabaksorte) rauchen
  • die Witwe/der Witwer trägt schwarze Kleidung; schwarz umrandete Todesanzeige/Traueranzeige
  • schwarz wie die Nacht

Wortbildungen

Übergeordnete Begriffe

Untergeordnete Begriffe

Übersetzungen

  • Afrikaans: swart
  • Albanisch: zi
  • Altenglisch: sweart
  • Altgriechisch: μέλας
  • Armenisch: սև (sew)
  • Aserbaidschanisch: qara
  • Banjar: hirang
  • Baskisch: beltz
  • Belutschi: سیاه
  • Bosnisch: црна (crna)
  • Bretonisch: du
  • Bulgarisch: черен (čeren)
  • Cebuano: itom
  • Chinesisch: 黑 (hēi)
  • Dänisch: sort
  • Englisch: black
  • Esperanto: nigra
  • Estnisch: must
  • Färöisch: svartur
  • Finnisch: musta
  • Französisch: noir
  • Friaulisch: neri
  • Galicisch: negro
  • Georgisch: შავი (šavi)
  • Grönländisch: qernertoq
  • Guaraní:
  • Haitianisch: nwa
  • Hausa: baƙi
  • Hebräisch: שחור (shakhor)
  • Hindi: काला (kālā)
  • Ido: nigra
  • Indonesisch: hitam
  • Interlingua: nigre
  • Irisch:
    • dub
    • dubh
  • Isländisch: svartur
  • Italienisch: nero
  • Japanisch: 黒い
  • Javanisch: ireng
  • Jiddisch: שוואַרץ (shvarts)
  • Kambodschanisch: ខ្មៅ
  • Kasachisch: қара
  • Katalanisch:
    • negre (negra) (weiblich)
    • negre (männlich)
  • Klassisches Nahuatl: tlīltic
  • Klingonisch: qIj
  • Koreanisch: 검다 (geomda)
  • Kornisch: du
  • Korsisch: neru
  • Kroatisch: crna
  • Kurmandschi: reş
  • Latein:
    • niger
    • ater
  • Lettisch: melns
  • Limburgisch: zwart
  • Litauisch: juodas
  • Luxemburgisch: schwaarz
  • Maltesisch: iswed
  • Manx: doo
  • Mazedonisch: црна (crna)
  • Nauruisch: etangang
  • Neugriechisch: μαύρος (mávros)
  • Niederländisch: zwart
  • Niedersorbisch: carny
  • Nordsamisch: čáhppat
  • Norwegisch: svart
  • Obersorbisch: čorny
  • Okzitanisch:
    • negre (negra) (weiblich)
    • negre (männlich)
  • Paschtu: تور
  • Persisch: سياه (siyâh)
  • Polnisch: czarny
  • Portugiesisch: preto
  • Quechua: yana
  • Rätoromanisch: nair
  • Romani: kalo
  • Rumänisch: negru
  • Russisch: чёрный
  • Sanskrit: कृष्ण (kṛ́ṣṇa)
  • Schottisch-Gälisch: dubh
  • Schwedisch: svart
  • Serbisch: црна (crna)
  • Serbokroatisch: црна (crna)
  • Sizilianisch: nìuru
  • Slowakisch: čierny
  • Slowenisch: črna
  • Somalisch: madaw
  • Spanisch: negro
  • Sundanesisch: hideung
  • Tagalog: itim
  • Tatarisch: кара
  • Tetum: metan
  • Thai: ดำ (dam)
  • Tschechisch: černý
  • Türkisch:
    • kara
    • siyah
  • Ukrainisch: чорний (čornyj)
  • Ungarisch: fekete
  • Urdu:
    • کالا (kālā)
    • سیاہ
  • Vietnamesisch: đen
  • Walisisch: du
  • Wallonisch: noer
  • Weißrussisch: чорны (čorny)
  • Westfriesisch: swart
  • Wilmesaurisch: świöc

Was reimt sich auf schwarz?

Wortaufbau

Das Isogramm schwarz be­steht aus sieben Buch­sta­ben und setzt sich wie folgt zu­sammen: 1 × A, 1 × C, 1 × H, 1 × R, 1 × S, 1 × W & 1 × Z

  • Vokale: 1 × A
  • Konsonanten: 1 × C, 1 × H, 1 × R, 1 × S, 1 × W, 1 × Z

Das Alphagramm von schwarz lautet: ACHRSWZ

Buchstabiertafel

Entsprechend der deut­schen Buch­sta­bier­ta­fel für Wirt­schaft und Ver­wal­tung (DIN 5009:​2022-06) wird das Adjektiv fol­gen­der­maßen buch­sta­biert:

  1. Salz­wedel
  2. Chem­nitz
  3. Ham­burg
  4. Wupper­tal
  5. Aachen
  6. Ros­tock
  7. Zwickau

In Deutschland ebenfalls ge­läufig ist die Buch­sta­bie­rung nach dem pos­ta­li­schen Buch­sta­bier­al­pha­bet von 1950:

  1. Samuel
  2. Cäsar
  3. Hein­reich
  4. Wil­helm
  5. Anton
  6. Richard
  7. Zacharias

International ist das eng­lischs­spra­chige ICAO-Alpha­bet (kein „ẞ“ und keine Umlaute) an­er­kannt:

  1. Sierra
  2. Char­lie
  3. Hotel
  4. Whis­key
  5. Alfa
  6. Romeo
  7. Zulu

Heute vorwiegend nur noch als Funk­feuer in der Luft- und Schiff­fahrt ge­bräuch­lich ist der Mor­se­code (auch Mor­se­al­pha­bet oder Mor­se­zei­chen genannt):

  1. ▄ ▄ ▄
  2. ▄▄▄▄ ▄ ▄▄▄▄ ▄
  3. ▄ ▄ ▄ ▄
  4. ▄ ▄▄▄▄ ▄▄▄▄
  5. ▄ ▄▄▄▄
  6. ▄ ▄▄▄▄ ▄
  7. ▄▄▄▄ ▄▄▄▄ ▄ ▄

Scrabble

Beim Scrabble gibt es 15 Punkte für das Wort.

schwarz

Bitte je­doch stets das offi­zielle Scrabble-Regel­werk (z. B. zu Vor- und Nach­silben) beachten!

Worthäufigkeit

Das Wie­wort schwarz ent­spricht dem Sprach­niveau A1 (Sprach­ni­veau­stu­fen nach dem Ge­mein­sa­men euro­pä­ischen Re­fe­renz­rah­men für Sprachen ) und kam im letz­ten Jahr häu­fig in deutsch­spra­chi­gen Tex­ten vor. Die Wort­häu­fig­keit ist stei­gend. Dies hat eine Aus­wer­tung meh­re­rer Mil­lio­nen Bei­spiel­sätze ergeben.

Vorkommnisse im Sprachwörterbuch

blau­schwarz:
schwarz mit leichten dunklen Blautönen
far­big:
mit einer oder mehreren Farben versehen; nicht schwarz, weiß oder grau
grau:
ohne Steigerung: in einer Farbe, die eine Mischung aus schwarz und weiß ist, gehalten
Lum­me:
auf der Nordhalbkugel weit verbreiteter Meeresvogel, bei denen die Oberseite schwarz und die Unterseite weiß gefärbt ist
Maus:
kleines graues oder braunes Säugetier mit überwiegend langem Schwanz, rattenähnlich, in der Zuchtform auch weiß oder schwarz
Pin­sel­ohr­schwein:
Zoologie: (in West- und Zentralafrika beheimatetes, zu den Buschschweinen zählendes) kurzbeiniges, nachtaktives Säugetier (Potamochoerus porcus) mit rötlich braunem Fell, einem weißen Aalstrich entlang des Rückens sowie einem schwarz gefärbten Gesicht mit weißen Augenringen und weißem Rüssel, das einen gedrungenen Körper und einen länglichen Kopf mit rüsselartig verlängerter Schnauze, langem Backenbart und schwarze oder weiße Büschel an den blätterförmigen Ohren besitzt
Rot­luchs:
(in Nordamerika beheimatetes) kleines, hochbeiniges katzenartiges Raubtier mit einem blassgelben bis rötlich braunen, häufig dunkelbraun bis schwarz gefleckten Fell, kleinem, rundlichem Kopf und kurzem Schwanz (Lynx rufus)
Wach­tel:
kleiner Hühnervogel mit kurzem Schwanz und braunem, auf der Oberseite oft gelblich und schwarz gestreiftem Gefieder
Wald­brett­spiel:
in Europa und Nordafrika lebender Schmetterling, dessen Flügel gelb, schwarz und weiß gepunktet sind (Augenflecke)
Wasch­bär:
(ursprünglich nur in den Wäldern Nordamerikas beheimateter, seit spätestens Mitte des 20. Jahrhunderts auch in Europa, im Kaukasus und in Japan vorkommender, mittlerweile auch in Parks und in von Menschen besiedelten Orten vordringender und sich Futter aus Abfallbehältern holender) nachtaktiver, allesfressender Vertreter der Familie der Kleinbären (Procyon lotor) mit kurzer, spitzer Schnauze, einer maskenartigen, schwarz gefärbten Gesichtszeichnung um die Augen und langem, buschigem, schwarz geringeltem Schwanz, dessen Fell unterschiedliche Grau- und/oder Brauntöne besitzt

Buchtitel

  • Angriff des schwarzen Drachen Oliver Pautsch | ISBN: 978-3-40171-190-4
  • Das Rätsel der schwarzen Blume Anna Ruhe | ISBN: 978-3-40160-360-5
  • Das schwarze Huhn Iskender Gider | ISBN: 978-3-31401-658-5
  • Das schwarze Pferd Boris Wiktorowitsch Sawinkow | ISBN: 978-3-42314-633-3
  • Der Duft der schwarzen Erde Sibel Daniel | ISBN: 978-2-49671-152-3
  • Der Priester und das schwarze Schaf Richard Coles | ISBN: 978-3-44220-668-1
  • Der schwarze Mönch Harald Parigger | ISBN: 978-3-42370-519-6
  • Der schwarze Spiegel Maya Shepherd | ISBN: 978-3-03896-027-0
  • Der schwarze Stern C. M. Spoerri | ISBN: 978-3-03896-085-0
  • Der schwarze Tod in Deutschland: ein Beitrag zur Geschichte des vierzehnten Jahrhunderts Robert Hoeniger | ISBN: 978-3-38651-244-2
  • Die drei !!!, Rätsel der schwarzen Pferde Ann-Katrin Heger | ISBN: 978-3-44017-741-9
  • Die drei ??? und der schwarze Fluch Andreas Ruch | ISBN: 978-3-44017-850-8
  • Die Insel der schwarzen Katzen Piergiorgio Pulixi | ISBN: 978-3-31112-074-2
  • Die schwarze Gefahr Kevin Sands | ISBN: 978-3-42371-803-5
  • Die schwarze Katze Edgar Allan Poe | ISBN: 978-3-15014-424-4

Film- & Serientitel

  • Black, der schwarze Blitz (TV-Serie, 1990)
  • Blut auf schwarzer Seide (Fernsehfilm, 1994)
  • Crazy Love – Liebe schwarz auf weiß (Film, 1985)
  • Das Geheimnis des schwarzen Dschungels (Miniserie, 1991)
  • Das schwarze Samtgewand (Fernsehfilm, 1991)
  • Der große Blonde mit dem schwarzen Fuß (Film, 1991)
  • Der Mann im schwarzen Mantel (Fernsehfilm, 1994)
  • Der schwarze Bumerang (Miniserie, 1982)
  • Der schwarze Fluch (Fernsehfilm, 1995)
  • Der schwarze Hengst kehrt zurück (Film, 1983)
  • Der schwarze Kessel (Film, 1985)
  • Der schwarze Obelisk (Fernsehfilm, 1988)
  • Die schwarze Mamba (Film, 1981)
  • Die schwarze Witwe (Film, 1987)
  • Die schwarzen Brüder (TV-Serie, 1983)
Quellen:
  1. [Allgemeine Datenbasis] Wiktionary-Autoren: schwarz. In: Wiktionary – Das freie Wörterbuch, 2024, [online] de.wiktionary.org, CC BY-SA 3.0
  2. [Thesaurus] OpenThesaurus-User: schwarz. In: OpenThesaurus – Das freie Wörterbuch für Synonyme, 2024, [online] openthesaurus.de, CC BY-SA 4.0
  3. [erweiterte Beispielsätze] User-generated content: Satz-Nr. 1081380, 12365510, 12316950, 11982180 & 11889960. In: tatoeba.org, CC BY 2.0 FR
  4. [Newskorpus] D. Goldhahn, T. Eckart & U. Quasthoff: Building Large Monolingual Dictionaries at the Leipzig Corpora Collection: From 100 to 200 Languages. In: Proceedings of the 8th International Language Resources and Evaluation (LREC'12), 2012, CC BY 4.0
  5. [Filme & Serien] Vgl. Internet Movie Database (IMDb), imdb.com
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  2. fr.de, 24.03.2022
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  4. tz.de, 20.10.2020
  5. ooe.orf.at, 13.09.2019
  6. welt.de, 22.06.2018
  7. aargauerzeitung.ch, 17.11.2017
  8. bild.de, 10.07.2016
  9. main-netz.de, 11.08.2015
  10. spiegel.de, 25.01.2014
  11. oe24.at, 31.01.2013
  12. n-tv.de, 07.05.2012
  13. rga-online.de, 08.01.2011
  14. ln-online.de, 12.08.2010
  15. wz-newsline.de, 02.01.2009
  16. haz.de, 31.01.2008
  17. jetzt.sueddeutsche.de, 25.12.2007
  18. welt.de, 17.07.2006
  19. spiegel.de, 23.07.2005
  20. lvz.de, 07.05.2004
  21. archiv.tagesspiegel.de, 24.10.2003
  22. f-r.de, 07.11.2002
  23. bz, 25.01.2001
  24. Berliner Zeitung 2000
  25. Berliner Zeitung 1998
  26. Welt 1997
  27. Welt 1996
  28. Berliner Zeitung 1995