grob
Adjektiv (Wiewort)
Aussprache
Silbentrennung
Definition bzw. Bedeutung
bezogen auf Materialien: unfein, unbehauen, unbearbeitet, unrein von Stoffen, Oberflächen und Material, ungenau, unscharf
bezogen auf Mess- und Schätzwerte: nicht ganz genau, präzise
bezogen auf Personen: ungelenk, ungeschickt, unerzogen, ungebildet, bäurisch, gewalttätig
im hohen Maße
Begriffsursprung
Steigerung (Komparation)
- grob (Positiv)
- gröber (Komparativ)
- am gröbsten (Superlativ)
Anderes Wort für grob (Synonyme)
- abweisend
- bärbeißig (geh., fig.):
- mürrisch, grimmig
- barsch:
- (im übertragenen Sinn) bezüglich Sprache, Handlung: (unfreundlicher Unterton durchklingend) rau, (allzu) knapp gefasst
- mit einem rauen Charakter
- brüsk:
- abrupt, ohne jegliche Vorwarnung handelnd
- eine ablehnende, unfreundliche, kurz angebundene Haltung zeigend
- derb:
- ab dem 16. und Anfang des 17. Jahrhunderts übertragen: fest, grob oder hart
- ursprünglich: unverdorben, kräftig
- flegelhaft:
- in der Art eines Flegels, wie ein Flegel; sich schlecht oder unhöflich benehmend
- grobklotzig:
- kein Feingefühl zeigend, ohne Einfühlungsvermögen
- grobschlächtig:
- eine große, starke, aber plumpe Gestalt aufweisend
- gröblich
- hau-drauf-mäßig (ugs.)
- in Wildwest-Manier (ugs.)
- kurz angebunden
- nassforsch (geh.):
- meist pejorativ: absichtlich besonders energisch, schneidig
- nicht (gerade) die feine englische Art (fig.)
- pampig (ugs.):
- für Erdboden oder ähnliche Materialien von zäh-schlammiger bis feuchter Beschaffenheit
- für freche, unhöfliche, beleidigende Äußerungen und solches Auftreten
- raubauzig (ugs.):
- einem Raubauz entsprechend/gemäß sich verhaltend
- raubeinig:
- wie ein derber, aber sonst herzlicher Mensch geartet; in der Art eines Raubeins
- rauborstig
- rotzig (ugs.)
- rüde:
- sich grob verhaltend
- rüpelhaft:
- ohne Benehmen, ohne Manieren, frech, wie ein Rüpel
- ruppig:
- sich grob, unfreundlich verhaltend
- uncharmant
- unflätig:
- so, dass es nicht den üblichen Regeln des guten Benehmens oder Anstandes entspricht
- unfreundlich:
- auf eine abweisende Art und Weise
- ungalant:
- (gegenüber Damen) unhöflich
- ungehobelt:
- ein schlechtes, unbeholfenes Benehmen, Verhalten gegenüber anderen zeigend
- mit unebener, unbearbeiteter Oberfläche
- ungeschliffen:
- nicht geschliffen, eine unbearbeitete Oberfläche habend
- unhöflich:
- die Umgangsformen verletzend
- unsanft:
- gar nicht sanft, sondern heftig, grob
- unwirsch:
- Haltung, Ausdrucksform: äußerst grob und überaus unwillig
- negative Gefühle hervorrufend, Ablehnung auslösend; böse, verächtlich
- unzivilisiert:
- ohne gesellschaftliche Umgangsformen, barbarisch
- wenig galant
- wie die Axt im Walde (ugs.)
- wirsch:
- Gemütszustand: ärgerlich, aufgeregt
- allgemein gehalten (Hauptform)
- breit angelegt
- en bloc:
- im Ganzen, vollständig
- generalisierend (geh.)
- holzschnittartig
- in Bausch und Bogen
- nur in allgemeiner Form
- pauschalierend
- undifferenziert
- verallgemeinernd
- (Betrag) plus/minus (Abweichungsbetrag/Toleranz)
- (so) in dem Dreh (ugs.)
- annähernd:
- fast, nur einen kleinen Unterschied habend
- annäherungsweise
- approximativ (fachspr., mathematisch):
- bildungssprachlich: annäherungsweise, nur in der Annäherung
- ca. (Abkürzung)
- circa (Abkürzung):
- etwa, rund, ungefähr, zirka
- gefühlt (ugs., Neologismus)
- gegen:
- Lokale (örtliche) Präposition mit dem Akkusativ, Richtungsverhältnis: dagegen, entgegen
- Modale Präposition mit dem Akkusativ: im Austausch für
- geschätzt:
- so, dass jemand sehr geachtet, respektiert wird
- grob gesagt
- in etwa
- lass es (+ Zahl) sein (ugs.)
- mehr oder weniger (ugs.)
- näherungsweise (geh.):
- auf einer Näherung beruhend; annähernd
- Pi mal Daumen (ugs.)
- plus/minus (Betrag) (ugs.)
- round about (ugs., Jargon, engl.)
- so (in) etwa (ugs.)
- so circa (ugs.)
- so gegen (ugs.)
- so um die (ugs.)
- so ungefähr (ugs.)
- Stücker (+ Zahl)
- über den Daumen (gepeilt) (ugs.)
- überschlägig (kaufmännisch):
- durch einen Überschlag bestimmt/errechnet
- um den Dreh (rum) (ugs.)
- um die (ugs.)
- ungefähr (Hauptform):
- nicht genau, ohne Details
- wohl (geh.):
- gut, gesund, angenehm, behaglich
- zirka:
- etwa, rund, ungefähr
- brachial:
- bildungssprachlich: rohe körperliche Gewalt einsetzend, handgreiflich
- keine Steigerung, Anatomie: zum Oberarm gehörig, den Arm betreffend
- gewalttätig:
- dazu neigend, andere wiederholt und auffällig unprovoziert (bzw. durch Kleinigkeiten provoziert) oder unangebracht physisch (auch tödlich) zu verletzen
- körperliche Gewalt beinhaltend
- abgebrüht (ugs.):
- umgangssprachlich: ohne Gefühl, ohne Empfindungen, hart
- abgestumpft
- bräsig:
- auf eine dickfellige Art unflexibel
- dickbramsig (ugs.)
- dickfellig (ugs.):
- stets ruhig bleibend, gleichgültig erscheinend – auch bei negativer Kritik, in emotional aufwühlenden Situationen oder Ähnlichem
- dickhäutig
- gefühllos:
- körperlich: keinen Tastsinn habend
- seelisch, negative Konnotation: kein Mitgefühl habend, wenig von den Bedürfnissen anderer mitbekommend oder diese ausblendend
- gefühlskalt
- insensibel
- mitleidlos
- teilnahmslos:
- ohne innere Beteiligung, ohne Emotionen, ohne Mitgefühl
- unempfindlich:
- auf Grund seiner Konsistenz nicht leicht zu beschädigen
- seelisch nicht leicht verletzbar
- unsensibel
- allgemein gesehen
- ganz allgemein gesagt
- grosso modo (geh.)
- im Allgemeinen:
- von wenigen Ausnahmen abgesehen, wenn man spezielle Einzelfälle außer Acht lässt, im Normalfall
- im großen Ganzen
- im Großen und Ganzen
- ohne auf Details einzugehen
- ohne ins Einzelne zu gehen
- soweit (so weit) (ugs.)
- klotzig
- ungeschlacht (geh.):
- abgeleitet: roh, plump, klobig, grobschlächtig
- ursprünglich, nur im Positiv: von niedrigem Geschlecht
- vierschrötig:
- auf Personen oder Gegenstände bezogen: kräftig, breit, gedrungen, derb, grob wirkend (vor allem bei Männern)
Sinnverwandte Wörter
- arg:
- landschaftlich, drückt ein negatives Urteil aus: böse, schlimm
- landschaftlich, Verstärkung: sehr, heftig, stark
- ausfällig:
- den guten Umgangston vermissen lassend; frech bis beleidigend
- ausfallend
- despotisch:
- in der Art eines Despoten
- erheblich:
- beträchtlich, ins Gewicht fallend, wichtig, ernst
- gebieterisch:
- keinen Widerspruch zulassend, sofortigen Gehorsam fordernd
- gnadenlos:
- ohne Gnade, ohne Wohlwollen gegenüber einem Schwächeren
- grantig:
- besonders süddeutsch, österreichisch, umgangssprachlich: schlecht gelaunt, schlecht aufgelegt, in mieser, gereizter Stimmung und auch unhöflich
- gravierend:
- schwerwiegend, bedeutend
- grobgliedrig
- grobschrötig
- groß:
- erwachsen
- in Verbindung mit Maßangaben und Maßeinheiten diesen häufig nachgestellt: in dieser (bestimmten) Größe, diese Größe aufweisend
- großkörnig
- hanebüchen:
- auf spektakuläre Weise unglaublich
- hart:
- mit großer Kraft
- nicht von Mitleid, Mitgefühl oder Barmherzigkeit geleitet - derart, dass es an Grausamkeit grenzt.
- heftig:
- adjektivisch und adverbial: mit großer Intensität; sehr stark
- adverbial: sehr, tüchtig, deftig, doll; heftiglich, heftiglichen, arg
- herb:
- geschmacklich oder auch über einen Geruch: in der Nähe von bitter, das Gegenteil von süßlich
- verstärkend: deutlich und unangenehm
- herrisch:
- permanent hochmütig herrschen wollend
- kalt:
- eine niedrige Temperatur habend; von/mit niedriger Temperatur; von Speisen, Küche: nicht (mehr) heiß
- kein Mitgefühl habend oder zeigend
- knorrig:
- meist von Bäumen: verwachsen, unregelmäßig, mit vielen Verdickungen
- übertragen, von Menschen: grobschlächtig, derb, spröde im Umgang
- knurrig
- rüpelig
- schlimm:
- (Krankheiten, Verletzungen, etc.) bedrohlich oder ernsthaft
- (Stelle des Körpers) nicht gesund, (chronisch) krank oder entzündet
- schrecklich:
- (Angst und) Schrecken, Entsetzen auslösend
- schwerwiegend:
- mit weitreichenden Auswirkungen
- selbstherrlich:
- Bedenken, Interessen und Belange anderer bei eigenen Entscheidungen nicht berücksichtigend
- von sich selbst und seinem Tun überzeugt, keine Selbstkritik übend
- stiefmütterlich:
- ungeliebt, vernachlässigt seiend
- übel:
- Medizin: schlecht, krank, unwohl (seiend)
- Moral/Ethik/abwertend: unmoralisch, schlecht, verwerflich, verdorben
- unangenehm:
- nicht angenehm, peinlich, ungemütlich, unerträglich
- unbarmherzig:
- anderen gegenüber kein Mitgefühl zeigend
- unbearbeitet
- unbestimmt:
- allgemein: offen, nicht näher bezeichnet, nicht oder noch nicht bestimmt
- als Haltung: sich nicht oder noch nicht festlegend
- unfein
- ungenau:
- nicht exakt, nur ungefähr
- ungesiebt
- ungesittet
- ungraziös
- unkultiviert:
- mit (zu) wenig Kultur ausgestattet, schlechte Umgangsformen aufweisend, wenig Taktgefühl besitzend
- wenig gepflegt
- unmanierlich
- unrein:
- als Gläubiger nicht annehmbar, akzeptabel
- die Qualität von etwas beeinträchtigend, herabsetzend
- unweiblich
- verschwommen:
- nicht deutlich/klar zu erkennen, beispielsweise auf Photographien
- nicht eindeutig, nicht klar
Gegenteil von grob (Antonyme)
- einfühlsam:
- jemandes Gefühle sehr gut verstehen könnend
- fein:
- die soziale Stellung betreffend: feine Leute, feine Herrschaften
- gute Qualität bezeichnend: genau, scharf
- genau:
- gründlich und sorgfältig, was das Einhalten von selbstgesetzten oder fremden Regeln betrifft
- um nichts abweichend; exakt zutreffend; auf den Punkt exakt so
- geringfügig:
- in kleinem Ausmaß; ohne große Auswirkungen
- gesittet:
- die geltenden gesellschaftlichen Regeln wahrend
- höflich:
- formell respektvoll
- präzise:
- ganz genau
- taktvoll:
- sich in einen anderen einfühlend; mit Anstand und Feingefühl
- zivilisiert:
- als Gesellschaft oder Kultur hochentwickelt
- gesellschaftliche Umgangsformen besitzend, gesittet
Redensarten & Redewendungen
- auf einen groben Klotz gehört ein grober Keil
- aus dem Gröbsten heraus sein
- grobes Geschütz auffahren
- im Groben
Beispielsätze
Der Stein ist bisher nur grob behauen.
Du bist aber ganz schön grob zu deiner Schwester.
Mach keinen groben Fehler!
Sei nicht so grob zu mir!
Die Werte sind aber nur grob geschätzt.
An einen groben Sack gehört ein grober Bändel.
Auf einen groben Klotz gehört ein grober Keil.
Ihr Kleid war aus grober Wolle.
Ich habe zwar ein grobes Mundwerk, aber kein schlechtes Herz.
Er ist zählebig und grob.
Sie schien ein Engel zu sein, der auf die Erde herabgekommen und nicht im Bunde mit den groben Sterblichen war, unter denen sie eine Zeitlang zu weilen geruhte.
Ihre groben Worte schienen sie zu verletzen.
Sie haben in groben Zügen vorgestellt, was Sie vorhatten.
Ich werde dir in groben Zügen erklären, worum es geht.
Ich kann mir in groben Zügen vorstellen, was getan werden muss.
Isaac Newton war der Erste, der die Masse der Sonne grob berechnet hat.
Tom schnitt die Zwiebeln in grobe Stücke.
Das ist jetzt grob zusammengefasst.
Der Anzug ist aus sehr grobem Stoff gemacht.
Die Methode war grob, aber wirkungsvoll.
Praktische Beispiele aus der Medienlandschaft
Als grobe Grenze gelten das Isartal im Osten und das Loisachtal im Westen.
Aber nachdem, was ich von meinen Mandanten weiß, werte ich das Verhalten des Arbeitgebers als grob fahrlässig.
Ab einer Inzidenz von 35, 50 oder 100 – das konnten nur grobe Orientierungen sein.
All die feinen und groben Unterschiede, die das Leben (der Reichen) so interessant machen, sie existieren nach wie vor.
Also ich hätte es mir so gedacht, dass ich auf der Home die groben Haupt-KWs nehme und auf den Unterseiten in den Longtail gehe?
Als grobe Faustformel gilt: Der Filter im Sauger sollte mindestens eine doppelte Wand haben.
Aber gut, dass sie auch den Rechtsstaat ansprechen, von dem Sie grob irrig meinen, Frau Löffler wolle ihn abschaffen.
Aber auch feine Zwirne und grobe Leinen gibt es bei den Kostümen der Darsteller und Schausteller zu bewundern.
Bank-Chef Gasselsberger will den "grob fahrlässigen unverzeihlichen Schritt" nicht hinnehmen.
Insolvenzverwalter Arndt Geiwitz habe die Sozialauswahl "grob fehlerhaft" getroffen und unzureichend begründet (Az.: 8 Ca 71/12).
Alles andere wäre grob fahrlässig und gefährdet die bisher sichere Stromversorgung.
Beim Penalty hatte er bereits wegen Rekalmierens Gelb gesehen, ein grobes Foul kurz nach Wiederanpfiff war zu viel.
Angesichts dieser Größenordnung sei «jedes Gerede über Insolvenz grob fahrlässig».
Die Autoren können Handlung und Spielverlauf nur grob planen.
Doch grobe Unsportlichkeit von Nicole Hofmann im Opel Kadett entschied dieses Duell.
Die Organisatoren "grober Störungen der öffentlichen Ordnung" könnten sogar mit bis zu drei Jahren Freiheitsentzug bestraft werden.
Vielleicht auch, weil Dresdens Dexter Langen nach einem groben Foulspiel die Rote Karte sah.
Der groben Masche bei der Typenzeichnung entspricht die grobe Fahrlässigkeit der Inszenierung.
Da wirkt alles so grob und konfus wie die bedröhnte Aufnahmefähigkeit, die man für gewöhnlich als Besucher eines solchen Gigs hat.
Aber die Hauptdarstellerin und ihre Figur überstehen die groben Interventionen, ohne allzu viel Schaden zu nehmen.
Die grobe Bandbreite für das Gewinnwachstum des laufenden Jahres bezifferte Kofler auf 15 bis 25 Prozent.
Ein grober Schnitzer kann Paris St. Germain viel Geld kosten.
Was 'Blut' jenseits der groben Dramaturgie zu bieten hat, hat Klaus Weise in starken Szenen mit starken Schauspielern gezeigt.
Wie viele Menschen in Stuttgart auf der Straße leben, das läßt sich nur grob schätzen.
Häufige Wortkombinationen
- grob fahrlässig
- grober Fehler, grober Schnitzer, grobe See
Wortbildungen
- Grobblech
- grobfaserig
- grobgemahlen
- grobgesponnen
- grobgestreift
- Grobheit
- Grobian
- grobklotzig
- grobknochig
- grobkörnig
- grobmaschig
- grobporig
- grobschlächtig
- Grobstruktur
- gröblich
- vergröbern
Untergeordnete Begriffe
- saugrob
Übersetzungen
- Arabisch:
- خشن
- خام
- Bulgarisch: груб
- Englisch:
- coarse
- impolite
- rude
- rough
- Esperanto:
- malfajna
- malglata
- kruda
- Französisch:
- bourru
- rude
- Interlingua: grossier
- Italienisch:
- grossolano
- rozzo
- Niederländisch: grof
- Norwegisch: grov
- Polnisch: gruby
- Portugiesisch:
- tosco
- grosso
- Russisch: грубый
- Schwedisch: grov
- Spanisch:
- basto
- grueso
- Tschechisch: hrubý
- Türkisch: kaba
Was reimt sich auf grob?
Anagramme
Wortaufbau
Das Isogramm grob besteht aus vier Buchstaben und setzt sich wie folgt zusammen: 1 × B, 1 × G, 1 × O & 1 × R
- Vokale: 1 × O
- Konsonanten: 1 × B, 1 × G, 1 × R
Das Alphagramm von grob lautet: BGOR
Buchstabiertafel
Entsprechend der deutschen Buchstabiertafel für Wirtschaft und Verwaltung (DIN 5009:2022-06) wird das Adjektiv folgendermaßen buchstabiert:
- Goslar
- Rostock
- Offenbach
- Berlin
In Deutschland ebenfalls geläufig ist die Buchstabierung nach dem postalischen Buchstabieralphabet von 1950:
- Gustav
- Richard
- Otto
- Berta
International ist das englischssprachige ICAO-Alphabet (kein „ẞ“ und keine Umlaute) anerkannt:
- Golf
- Romeo
- Oscar
- Bravo
Heute vorwiegend nur noch als Funkfeuer in der Luft- und Schifffahrt gebräuchlich ist der Morsecode (auch Morsealphabet oder Morsezeichen genannt):
- ▄▄▄▄ ▄▄▄▄ ▄
- ▄ ▄▄▄▄ ▄
- ▄▄▄▄ ▄▄▄▄ ▄▄▄▄
- ▄▄▄▄ ▄ ▄ ▄
Scrabble
Beim Scrabble gibt es 8 Punkte für das Wort.
Bitte jedoch stets das offizielle Scrabble-Regelwerk (z. B. zu Vor- und Nachsilben) beachten!
Worthäufigkeit
Das Wiewort grob kam im letzten Jahr häufig in deutschsprachigen Texten vor. Die Worthäufigkeit ist ungefähr gleichbleibend. Dies hat eine Auswertung mehrerer Millionen Beispielsätze ergeben.
Vorkommnisse im Sprachwörterbuch
- abservieren:
- (jemanden) grob abweisen, feuern
- Grobheit:
- Eigenschaft eines groben, rauen Materials; Eigenschaft, sich grob/rau anzufühlen
- kein Plural: grobe, ruppige, wenig feinfühlige Art
- Verhalten, sich grob zu äußern oder grob zu handeln
- Grobian:
- Mensch, der sich anderen gegenüber ungewohnt grob, rücksichtslos, ruppig verhält
- Jagdwurst:
- Gastronomie: heiß geräucherte Brühwurst aus grob zerkleinertem Fleisch, die mit Senf und Knoblauch abgeschmeckt und meist kalt als Aufschnitt gegessen wird
- kräftig:
- im Ausdruck und Verhalten recht grob, derb
- Kurzvortrag:
- ein kurz gehaltener Vortrag, bei dem zeitsparend die wichtigsten Dinge grob dargelegt werden, ohne dabei jedoch etwas Wichtiges wegzulassen
- Raubein:
- sich grob verhaltender, zum Teil unhöflicher Mensch, der aber grundlegend gute Absichten hat
- Scheißding:
- grob abwertend: etwas, das nichts taugt
- weiterfressen:
- meist über Tiere, sonst sehr grob: (nach einer Unterbrechung) fortfahren, Nahrung zu sich zu nehmen
- überschlagen:
- grob abschätzen
Buchtitel
- Die Liebe in groben Zügen