Kalebasse

Substantiv (Nomen), feminin (weiblich)

Aussprache

Lautschrift (IPA):[ kaleˈbasə ]

Silbentrennung

Einzahl:Kalebasse
Mehrzahl:Kalebassen

Definition bzw. Bedeutung

  • Bezeichnung für eine Birnensorte (auch Flaschenbirne)

  • die eiförmige Frucht des aus den amerikanischen Tropen stammenden Kalebassenbaums (Crescentia cujete), die wie als Gefäß genutzt wird

  • ein als Gefäß benutzter, ausgehöhlter Flaschenkürbis (Lagenaria)

  • ein Holz-, Ton- oder Messinggefäß in Form eines Kürbisses

Begriffsursprung

Von gleichbedeutend französisch calebasse im 17. Jahrhundert entlehnt; aus spanisch: calabaza, calabaça = Kürbis; weitere Herkunft dunkel

Deklination (Fälle)

SingularPlural
Nominativdie Kalebassedie Kalebassen
Genitivdie Kalebasseder Kalebassen
Dativder Kalebasseden Kalebassen
Akkusativdie Kalebassedie Kalebassen

Anderes Wort für Ka­le­bas­se (Synonyme)

Flaschenkürbis:
Kürbisart, deren Früchte einer mehr oder weniger bauchigen Flasche ähneln

Beispielsätze

Zwei Kalebassen im Wasser berühren sich am Ende.

Praktische Beispiele aus der Medienlandschaft

  • Falsch, die heimischen Kalebassen aus Kürbissen sind genauso haltbar, schöner und Handwerkskunst.

  • Aber wissen Kinder, was ein Gondoliere ist, was eine Kalebasse ist?

Übersetzungen

Was reimt sich auf Ka­le­bas­se?

Wortaufbau

Das viersilbige Substantiv Ka­le­bas­se be­steht aus neun Buch­sta­ben und setzt sich wie folgt zu­sammen: 2 × A, 2 × E, 2 × S, 1 × B, 1 × K & 1 × L

  • Vokale: 2 × A, 2 × E
  • Konsonanten: 2 × S, 1 × B, 1 × K, 1 × L

Eine Worttrennung ist nach dem ers­ten A, ers­ten E und ers­ten S mög­lich. Im Plu­ral Ka­le­bas­sen an glei­cher Stelle.

Das Alphagramm von Ka­le­bas­se lautet: AABEEKLSS

Buchstabiertafel

Entsprechend der deut­schen Buch­sta­bier­ta­fel für Wirt­schaft und Ver­wal­tung (DIN 5009:​2022-06) wird das Wort fol­gen­der­maßen buch­sta­biert:

  1. Köln
  2. Aachen
  3. Leip­zig
  4. Essen
  5. Ber­lin
  6. Aachen
  7. Salz­wedel
  8. Salz­wedel
  9. Essen

In Deutschland ebenfalls ge­läufig ist die Buch­sta­bie­rung nach dem pos­ta­li­schen Buch­sta­bier­al­pha­bet von 1950:

  1. Kauf­mann
  2. Anton
  3. Lud­wig
  4. Emil
  5. Berta
  6. Anton
  7. Samuel
  8. Samuel
  9. Emil

International ist das eng­lischs­spra­chige ICAO-Alpha­bet (kein „ẞ“ und keine Umlaute) an­er­kannt:

  1. Kilo
  2. Alfa
  3. Lima
  4. Echo
  5. Bravo
  6. Alfa
  7. Sierra
  8. Sierra
  9. Echo

Heute vorwiegend nur noch als Funk­feuer in der Luft- und Schiff­fahrt ge­bräuch­lich ist der Mor­se­code (auch Mor­se­al­pha­bet oder Mor­se­zei­chen genannt):

  1. ▄▄▄▄ ▄ ▄▄▄▄
  2. ▄ ▄▄▄▄
  3. ▄ ▄▄▄▄ ▄ ▄
  4. ▄▄▄▄ ▄ ▄ ▄
  5. ▄ ▄▄▄▄
  6. ▄ ▄ ▄
  7. ▄ ▄ ▄

Scrabble

Beim Scrabble gibt es 15 Punkte für das Wort Ka­le­bas­se (Sin­gu­lar) bzw. 16 Punkte für Ka­le­bas­sen (Plural).

Kalebasse

Bitte je­doch stets das offi­zielle Scrabble-Regel­werk (z. B. zu Vor- und Nach­silben) beachten!

Worthäufigkeit

Das Nomen Ka­le­bas­se kam im letz­ten Jahr äußerst sel­ten in deutsch­spra­chi­gen Tex­ten vor. Dies hat eine Aus­wer­tung meh­re­rer Mil­lio­nen Bei­spiel­sätze ergeben.

Vorkommnisse im Sprachwörterbuch

Mu­sik­bo­gen:
Musik: ein sehr ursprüngliches Musikinstrument, das aus einem kleinen Bogen besteht, dessen straff gespannte Seite durch Zupfen oder Streichen zum Tönen gebracht wird. An den Bogen kann ein Resonanzkörper, z.B. eine Kalebasse angehängt sein
Quellen:
  1. [Allgemeine Datenbasis] Wiktionary-Autoren: Kalebasse. In: Wiktionary – Das freie Wörterbuch, 2023, [online] de.wiktionary.org, CC BY-SA 3.0
  2. [Thesaurus] OpenThesaurus-User: Kalebasse. In: OpenThesaurus – Das freie Wörterbuch für Synonyme, 2023, [online] openthesaurus.de, CC BY-SA 4.0
  3. [erweiterte Beispielsätze] User-generated content: Satz-Nr. 3883072. In: tatoeba.org, CC BY 2.0 FR
  4. [Newskorpus] D. Goldhahn, T. Eckart & U. Quasthoff: Building Large Monolingual Dictionaries at the Leipzig Corpora Collection: From 100 to 200 Languages. In: Proceedings of the 8th International Language Resources and Evaluation (LREC'12), 2012, CC BY 4.0
  1. Friedrich Kluge, bearbeitet von Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 24., durchgesehene und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2001, ISBN 978-3-11-017473-1, DNB 965096742
  2. welt.de, 18.11.2015
  3. archiv.tagesspiegel.de, 17.03.2003