chatten

Verb (Tunwort)

 ➠ siehe auch: Chat­ten (Substantiv)

Aussprache

Lautschrift (IPA):[ ˈt͡ʃɛtn̩ ]

Silbentrennung

chatten

Definition bzw. Bedeutung

An einem Chat in Chaträumen oder über Messenger teilnehmen.

Begriffsursprung

Lehnwort aus englisch chat „sich unterhalten, miteinander reden, plaudern“

Konjugation

  • Präsens: chatte, du chattest, er/sie/es chattet
  • Präteritum: ich chat­te­te
  • Konjunktiv II: ich chat­te­te
  • Imperativ: chatte! (Einzahl), chattet! (Mehrzahl)
  • Partizip II: ge­chat­tet
  • Hilfsverb: haben

Anderes Wort für chat­ten (Synonyme)

ein Chatprogramm benutzen
netzplaudern
über eine Chat-Platform kommunizieren

Gegenteil von chat­ten (Antonyme)

mai­len:
eine E-Mail versenden, schicken
schwei­gen:
ein Geheimnis bewahren
still sein oder nicht reden
te­le­fo­nie­ren:
jemandem etwas telefonisch wissen lassen
mit jemandem telefonisch in Verbindung treten

Beispielsätze

  • Die Freunde chatten nun lieber, als gemeinsam ins Kino zu gehen.

  • Ich chatte online.

  • Er ging sofort zu seinem Computer, um zu chatten.

  • Maria verwendet das Internet nur, um sich Katzenvideos anzuschauen und zu chatten.

  • Robert chattet gerne mit seinem Freund.

  • Sie würde lieber Sätze auf Tatoeba übersetzen, als mit mir zu chatten.

Praktische Beispiele aus der Medienlandschaft

  • Wenn Sie dahinter Einem personlichen Umriss wechseln, fahig sein Eltern qua das Typ chatten.

  • Bald können Behörden mit dem Bundesmessenger -Basis chatten.

  • Die mobile App muss also nicht ausgeführt werden, um auf den anderen Geräten chatten zu können.

  • Dann hatten sie gechattet.

  • Damit kann man chatten, den Weg finden, bezahlen, ein Taxi bestellen, übersetzen und «tindern».

  • Ab sofort telefonieren, chatten und skypen die beiden Neu-Verliebten miteinander und schwelgen in Erinnerungen.

  • Irene und ich sahen uns trotzdem die dritte Folge an, danach wollte sie schlafen gehen respektive mit ihrem Lover chatten.

  • Darin steht: “Finde heraus, mit wem deine Freunde chatten.

  • Auch dort lässt sich in Videokonferenzen mit anderen Google Managern chatten – auch mit den Gründern Larry Page und Sergey Brin.

  • Denn auf Facebook kann man alles tun, was süchtig macht: spielen, chatten, sich informieren, Filmchen und Bildchen sehen.

  • Seine Wartezeit wollte er nutzen, um E-Mails zu schreiben und mit Fans zu chatten.

  • Ab sofort kann man mit allen Mitgliedern einer Gruppe gleichzeitig chatten.

  • Der Benutzer kann über eine Kontaktliste chatten, Nachrichten senden, seine Freunde anrufen, und vieles mehr.

  • Bundestagsabgeordnete werden erstmals chatten Es sollte der Beginn einer nicht mehr nur virtuellen Freundschaft werden.

  • Hier wird gebloggt, gechattet und gespielt.

  • Wer will schon mit Antje Vollmer chatten?

  • Nur die Form hat sich geändert, es werden E-mails und SMS verschickt, oder es wird im Internet gechattet.

  • Damit sollen Spieler künftig über das Internet "chatten" und miteinander spielen können.

  • Er kann mit den Moderatoren chatten oder E-Mails an Verbände oder andere Schachfans schicken.

  • Hier sollen sich Politiker und wirkliche Menschen treffen und sich schriftlich austauschen, neudeutsch: chatten.

  • Damit es den Männern beim Überleben im Sendemast nicht langweilig wird, machen sie Webradio und chatten mit den Usern.

  • "Aber ich würde beim chatten nie schreiben, daß ich ein Mädchen bin".

  • Beim chatten im Internet oder in Online-Diensten erreicht man mit der Zehn-Finger-Methode erstaunliche Geschwindigkeiten.

Wortbildungen

Übergeordnete Begriffe

Übersetzungen

Was reimt sich auf chat­ten?

Wortaufbau

Das zweisilbige Verb chat­ten be­steht aus sieben Buch­sta­ben und setzt sich wie folgt zu­sammen: 2 × T, 1 × A, 1 × C, 1 × E, 1 × H & 1 × N

  • Vokale: 1 × A, 1 × E
  • Konsonanten: 2 × T, 1 × C, 1 × H, 1 × N

Eine Worttrennung ist nach dem ers­ten T mög­lich.

Das Alphagramm von chat­ten lautet: ACEHNTT

Buchstabiertafel

Entsprechend der deut­schen Buch­sta­bier­ta­fel für Wirt­schaft und Ver­wal­tung (DIN 5009:​2022-06) wird das Wort fol­gen­der­maßen buch­sta­biert:

  1. Chem­nitz
  2. Ham­burg
  3. Aachen
  4. Tü­bin­gen
  5. Tü­bin­gen
  6. Essen
  7. Nürn­berg

In Deutschland ebenfalls ge­läufig ist die Buch­sta­bie­rung nach dem pos­ta­li­schen Buch­sta­bier­al­pha­bet von 1950:

  1. Cäsar
  2. Hein­reich
  3. Anton
  4. Theo­dor
  5. Theo­dor
  6. Emil
  7. Nord­pol

International ist das eng­lischs­spra­chige ICAO-Alpha­bet (kein „ẞ“ und keine Umlaute) an­er­kannt:

  1. Char­lie
  2. Hotel
  3. Alfa
  4. Tango
  5. Tango
  6. Echo
  7. Novem­ber

Heute vorwiegend nur noch als Funk­feuer in der Luft- und Schiff­fahrt ge­bräuch­lich ist der Mor­se­code (auch Mor­se­al­pha­bet oder Mor­se­zei­chen genannt):

  1. ▄▄▄▄ ▄ ▄▄▄▄ ▄
  2. ▄ ▄ ▄ ▄
  3. ▄ ▄▄▄▄
  4. ▄▄▄▄
  5. ▄▄▄▄
  6. ▄▄▄▄ ▄

Scrabble

Beim Scrabble gibt es 11 Punkte für das Wort.

chatten

Bitte je­doch stets das offi­zielle Scrabble-Regel­werk (z. B. zu Vor- und Nach­silben) beachten!

Worthäufigkeit

Das Tu­wort chat­ten ent­spricht dem Sprach­niveau A1 (Sprach­ni­veau­stu­fen nach dem Ge­mein­sa­men euro­pä­ischen Re­fe­renz­rah­men für Sprachen ) und kam im letz­ten Jahr sel­ten in deutsch­spra­chi­gen Tex­ten vor. Die Wort­häu­fig­keit ist un­ge­fähr gleich­blei­bend. Dies hat eine Aus­wer­tung meh­re­rer Mil­lio­nen Bei­spiel­sätze ergeben.

Quellen:
  1. [Allgemeine Datenbasis] Wiktionary-Autoren: chatten. In: Wiktionary – Das freie Wörterbuch, 2023, [online] de.wiktionary.org, CC BY-SA 3.0
  2. [Thesaurus] OpenThesaurus-User: chatten. In: OpenThesaurus – Das freie Wörterbuch für Synonyme, 2024, [online] openthesaurus.de, CC BY-SA 4.0
  3. [erweiterte Beispielsätze] User-generated content: Satz-Nr. 12006168, 11391397, 11235761, 2220141 & 341308. In: tatoeba.org, CC BY 2.0 FR
  4. [Newskorpus] D. Goldhahn, T. Eckart & U. Quasthoff: Building Large Monolingual Dictionaries at the Leipzig Corpora Collection: From 100 to 200 Languages. In: Proceedings of the 8th International Language Resources and Evaluation (LREC'12), 2012, CC BY 4.0
  1. Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Das große Fremdwörterbuch. Herkunft und Bedeutung der Fremdwörter. 4. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-04164-0, DNB 982603452
  2. f-lm.de, 04.01.2023
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  4. winfuture.de, 20.06.2021
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  6. blick.ch, 07.11.2019
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  17. fr-aktuell.de, 10.11.2004
  18. sueddeutsche.de, 05.04.2002
  19. DIE WELT 2001
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  21. Berliner Zeitung 2000
  22. Tagesspiegel 1999
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