Wassertiefe

Substantiv (Nomen), feminin (weiblich)

Aussprache

Lautschrift (IPA):[ ˈvasɐˌtiːfə ]

Silbentrennung

Einzahl:Wassertiefe
Mehrzahl:Wassertiefen

Definition bzw. Bedeutung

Abstand der Wasseroberfläche vom Grund des Gewässers.

Begriffsursprung

Determinativkompositum aus Wasser und Tiefe.

Deklination (Fälle)

SingularPlural
Nominativdie Wassertiefedie Wassertiefen
Genitivdie Wassertiefeder Wassertiefen
Dativder Wassertiefeden Wassertiefen
Akkusativdie Wassertiefedie Wassertiefen

Sinnverwandte Wörter

Was­ser­stand:
die Höhe des Wasserpegels in Flüssen und Seen

Beispielsätze

Die Wassertiefe vor den Hauptliegeplätzen beträgt 13,5 m unter SKN.

Praktische Beispiele aus der Medienlandschaft

  • Maximal 13,41 Meter Wassertiefe garantiert die ACP jetzt noch.

  • Der DLRG warnt, gerade für Kindern seinen schon geringe Wassertiefen gefährlich.

  • Dazu gehören eine Wassertiefe von drei Metern und ein Sprungturm von mindestens einem Meter.

  • Sie müssen nun aus etwa elf Metern Wassertiefe geborgen werden.

  • Der See ist 1.300 Quadratmeter groß und hat eine Wassertiefe von ein bis vier Metern.

  • Es soll sich um eine Art Truhe handeln, die in 4000 Meter Wassertiefe am Meeresgrund steht.

  • Demnach kann es 30 Minuten in einem Meter Wassertiefe überstehen.

  • Eine maximale Wassertiefe von einem Meter soll das Tablet 30 Minuten unbeschadet überstehen können.

  • Der Konzern baut seine Flotte weiter aus und bekommt 2013 noch ein Förderschiff für sehr große Wassertiefen geliefert.

  • Das Elgin-Feld liegt in einer Wassertiefe von 93 Meter.

  • Alternativ soll es das Handy auch bis zu 30 Minuten in zwei Metern Wassertiefe aushalten (IP-68 zertifiziert).

  • Das havarierte Bohrloch im Golf von Mexiko reicht vom Meeresboden in 1500 Meter Wassertiefe rund vier Kilometer weit in den Untergrund.

  • Bei etwa 60 Zentimetern Wassertiefe ist das Risiko kalkulierbar.

  • Das Gasfeld liege in der Straße von Sizilien in einer Wassertiefe von rund 560 Metern, etwa 22 Kilometer von der Stadt Agrigent entfernt.

  • Das entspreche etwa einer Wassertiefe von 450 Metern.

  • In diesem Bereich wurden besonders viele der Tiere in zehn bis 30 Metern Wassertiefe geortet.

  • Nur an ausgewiesenen Sprungbereichen ins Wasser springen, wo die Wassertiefe ausreichend ist.

  • "Lebewesen, die in Wassertiefen von einem Meter und mehr vorkommen, wären geschützt", sagt Thomas.

  • Die Türme werden in Wassertiefen von 20 bis 25 Metern installiert.

  • Das Schiff soll bei einer maximalen Wassertiefe von 4000 Meter bis zu 1000 Meter in den Meeresboden bohren.

Übergeordnete Begriffe

Untergeordnete Begriffe

  • Flusstiefe
  • Meerestiefe
  • Seetiefe

Übersetzungen

Wortaufbau

Das viersilbige Substantiv Was­ser­tie­fe be­steht aus elf Buch­sta­ben und setzt sich wie folgt zu­sammen: 3 × E, 2 × S, 1 × A, 1 × F, 1 × I, 1 × R, 1 × T & 1 × W

  • Vokale: 3 × E, 1 × A, 1 × I
  • Konsonanten: 2 × S, 1 × F, 1 × R, 1 × T, 1 × W

Eine Worttrennung ist nach dem ers­ten S, R und zwei­ten E mög­lich. Im Plu­ral Was­ser­tie­fen an glei­cher Stelle.

Das Alphagramm von Was­ser­tie­fe lautet: AEEEFIRSSTW

Buchstabiertafel

Entsprechend der deut­schen Buch­sta­bier­ta­fel für Wirt­schaft und Ver­wal­tung (DIN 5009:​2022-06) wird das Wort fol­gen­der­maßen buch­sta­biert:

  1. Wupper­tal
  2. Aachen
  3. Salz­wedel
  4. Salz­wedel
  5. Essen
  6. Ros­tock
  7. Tü­bin­gen
  8. Ingel­heim
  9. Essen
  10. Frank­furt
  11. Essen

In Deutschland ebenfalls ge­läufig ist die Buch­sta­bie­rung nach dem pos­ta­li­schen Buch­sta­bier­al­pha­bet von 1950:

  1. Wil­helm
  2. Anton
  3. Samuel
  4. Samuel
  5. Emil
  6. Richard
  7. Theo­dor
  8. Ida
  9. Emil
  10. Fried­rich
  11. Emil

International ist das eng­lischs­spra­chige ICAO-Alpha­bet (kein „ẞ“ und keine Umlaute) an­er­kannt:

  1. Whis­key
  2. Alfa
  3. Sierra
  4. Sierra
  5. Echo
  6. Romeo
  7. Tango
  8. India
  9. Echo
  10. Fox­trot
  11. Echo

Heute vorwiegend nur noch als Funk­feuer in der Luft- und Schiff­fahrt ge­bräuch­lich ist der Mor­se­code (auch Mor­se­al­pha­bet oder Mor­se­zei­chen genannt):

  1. ▄ ▄▄▄▄ ▄▄▄▄
  2. ▄ ▄▄▄▄
  3. ▄ ▄ ▄
  4. ▄ ▄ ▄
  5. ▄ ▄▄▄▄ ▄
  6. ▄▄▄▄
  7. ▄ ▄
  8. ▄ ▄ ▄▄▄▄ ▄

Scrabble

Beim Scrabble gibt es 16 Punkte für das Wort Was­ser­tie­fe (Sin­gu­lar) bzw. 17 Punkte für Was­ser­tie­fen (Plural).

Wassertiefe

Bitte je­doch stets das offi­zielle Scrabble-Regel­werk (z. B. zu Vor- und Nach­silben) beachten!

Worthäufigkeit

Das Nomen Was­ser­tie­fe kam im letz­ten Jahr regel­mäßig in deutsch­spra­chi­gen Tex­ten vor. Die Wort­häu­fig­keit ist un­ge­fähr gleich­blei­bend. Dies hat eine Aus­wer­tung meh­re­rer Mil­lio­nen Bei­spiel­sätze ergeben.

Vorkommnisse im Sprachwörterbuch

Flach­boot:
Boot, ohne Kiel, das nur wenig Wassertiefe benötigt
Floß:
Schwimmkörper an der Angelschnur, der den Köder auf einer bestimmten Wassertiefe hält und den Biss eines Fisches anzeigt
lo­ten:
die Wassertiefe (zum Beispiel mit Hilfe eines Senkgewichtes (Lot)) bestimmen
See­brü­cke:
Schiffsanleger, der vom Ufer so weit wegführt, dass Schiffe die nötige Wassertiefe vorfinden
son­die­ren:
loten, die Wassertiefe messen
Stau­sper­re:
eine wasserbauliche Einrichtung an Flüssen zur Verzögerung des Wasserabflusses und der Erreichung einer größeren Wassertiefe
Tief­see­ha­fen:
Hafen mit großer Wassertiefe
Tief­was­ser­ha­fen:
Hafen, auf dessen Gebiet eine größerer Wassertiefe als in den meisten anderen Häfen gegeben ist
Was­ser­druck:
Kraft, die im Wasser auf einen Körper wirkt und die mit zunehmender Wassertiefe steigt (Wassersäule)
Was­ser­stands­an­zei­ge:
eine Skala, an der die Füllhöhe in einem Wassergefäß oder die Wassertiefe von natürlichen und künstlichen Gewässern oder bei Überflutungen in freiem Gelände abgelesen werden kann
Quellen:
  1. [Allgemeine Datenbasis] Wiktionary-Autoren: Wassertiefe. In: Wiktionary – Das freie Wörterbuch, 2024, [online] de.wiktionary.org, CC BY-SA 3.0
  2. [erweiterte Beispielsätze] User-generated content: Satz-Nr. 10503716. In: tatoeba.org, CC BY 2.0 FR
  3. [Newskorpus] D. Goldhahn, T. Eckart & U. Quasthoff: Building Large Monolingual Dictionaries at the Leipzig Corpora Collection: From 100 to 200 Languages. In: Proceedings of the 8th International Language Resources and Evaluation (LREC'12), 2012, CC BY 4.0
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  23. Die Welt 2001
  24. Tagesspiegel 1999
  25. Welt 1998
  26. Welt 1997
  27. Süddeutsche Zeitung 1996
  28. Süddeutsche Zeitung 1995