Kontextualität

Substantiv (Nomen), feminin (weiblich)

Aussprache

Lautschrift (IPA): [ˌkɔntɛkstualiˈtɛːt]

Silbentrennung

Kontextualität (Mehrzahl:Kontextualiten)

Definition bzw. Bedeutung

Eigenschaft, in ein Umfeld, einen Zusammenhang (Kontext) eingebunden zu sein.

Begriffsursprung

Ableitung (Suffigierung) vom Adjektiv kontextual mit dem Derivatem (Ableitungsmorphem) -ität.

Deklination (Fälle)

SingularPlural
Nominativdie Kontextualitätdie Kontextualitäten
Genitivdie Kontextualitätder Kontextualitäten
Dativder Kontextualitätden Kontextualitäten
Akkusativdie Kontextualitätdie Kontextualitäten

Sinnverwandte Wörter

Bedingtheit
Eingebundensein

Gegenteil von Kon­tex­tu­a­li­tät (Antonyme)

Alleinstellung
All­ge­mein­gül­tig­keit:
das allgemein Geltende, Gültige, Verbindliche
Logik, ohne Plural: die Eigenschaft einer Formel allgemeingültig, also unter jeder Belegung wahr zu sein
Un­ab­hän­gig­keit:
politische Souveränität
Zustand, auf niemanden (keine Person, keine Institution) angewiesen zu sein
Uni­ver­sa­li­tät:
Eigenschaft einer Person, Bildung, Kenntnisse, Wissen oder Kreativität zu besitzen, die sich auf alle/viele Gebiete ausdehnen
Eigenschaft einer Sache oder eines Verfahrens, für viele Zwecke eingesetzt werden zu können

Beispielsätze

  • Es gilt also das Prinzip der - ach, wie hieß das Wort doch noch?, ja: Kontextualität.

  • Die heute hochgeschätzte Kontextualität wurde abgelehnt.

Untergeordnete Begriffe

Was reimt sich auf Kon­tex­tu­a­li­tät?

Wortaufbau

Das sechssilbige Substantiv Kon­tex­tu­a­li­tät be­steht aus 14 Buch­sta­ben und setzt sich wie folgt zu­sammen: 4 × T, 1 × A, 1 × Ä, 1 × E, 1 × I, 1 × K, 1 × L, 1 × N, 1 × O, 1 × U & 1 × X

  • Vokale: 1 × A, 1 × Ä, 1 × E, 1 × I, 1 × O, 1 × U
  • Konsonanten: 4 × T, 1 × K, 1 × L, 1 × N, 1 × X
  • Umlaute: 1 × Ä

Eine Worttrennung ist nach dem N, X, U, A und I mög­lich. Im Plu­ral Kon­tex­tu­a­li­tä­ten zu­dem nach dem Ä.

Das Alphagramm von Kon­tex­tu­a­li­tät lautet: AÄEIKLNOTTTTUX

Buchstabiertafel

Entsprechend der deut­schen Buch­sta­bier­ta­fel für Wirt­schaft und Ver­wal­tung (DIN 5009:​2022-06) wird das Wort fol­gen­der­maßen buch­sta­biert:

  1. Köln
  2. Offen­bach
  3. Nürn­berg
  4. Tü­bin­gen
  5. Essen
  6. Xan­ten
  7. Tü­bin­gen
  8. Unna
  9. Aachen
  10. Leip­zig
  11. Ingel­heim
  12. Tü­bin­gen
  13. Umlaut-Aachen
  14. Tü­bin­gen

In Deutschland ebenfalls ge­läufig ist die Buch­sta­bie­rung nach dem pos­ta­li­schen Buch­sta­bier­al­pha­bet von 1950:

  1. Kauf­mann
  2. Otto
  3. Nord­pol
  4. Theo­dor
  5. Emil
  6. Xant­hippe
  7. Theo­dor
  8. Ulrich
  9. Anton
  10. Lud­wig
  11. Ida
  12. Theo­dor
  13. Ärger
  14. Theo­dor

International ist das eng­lischs­spra­chige ICAO-Alpha­bet (kein „ẞ“ und keine Umlaute) an­er­kannt:

  1. Kilo
  2. Oscar
  3. Novem­ber
  4. Tango
  5. Echo
  6. X-Ray
  7. Tango
  8. Uni­form
  9. Alfa
  10. Lima
  11. India
  12. Tango
  13. Alfa
  14. Echo
  15. Tango

Heute vorwiegend nur noch als Funk­feuer in der Luft- und Schiff­fahrt ge­bräuch­lich ist der Mor­se­code (auch Mor­se­al­pha­bet oder Mor­se­zei­chen genannt):

  1. ▄▄▄▄ ▄ ▄▄▄▄
  2. ▄▄▄▄ ▄▄▄▄ ▄▄▄▄
  3. ▄▄▄▄ ▄
  4. ▄▄▄▄
  5. ▄▄▄▄ ▄ ▄ ▄▄▄▄
  6. ▄▄▄▄
  7. ▄ ▄ ▄▄▄▄
  8. ▄ ▄▄▄▄
  9. ▄ ▄▄▄▄ ▄ ▄
  10. ▄ ▄
  11. ▄▄▄▄
  12. ▄ ▄▄▄▄ ▄ ▄▄▄▄
  13. ▄▄▄▄

Scrabble

Beim Scrabble gibt es 31 Punkte für das Wort Kon­tex­tu­a­li­tät (Sin­gu­lar) bzw. 33 Punkte für Kon­tex­tu­a­li­tä­ten (Plural).

Kontextualität

Bitte je­doch stets das offi­zielle Scrabble-Regel­werk (z. B. zu Vor- und Nach­silben) beachten!

Worthäufigkeit

Das Nomen Kon­tex­tu­a­li­tät kam im letz­ten Jahr äußerst sel­ten in deutsch­spra­chi­gen Tex­ten vor. Dies hat eine Aus­wer­tung meh­re­rer Mil­lio­nen Bei­spiel­sätze ergeben.

Quellen:
  1. [Allgemeine Datenbasis] Wiktionary-Autoren: Kontextualität. In: Wiktionary – Das freie Wörterbuch, 2023, [online] de.wiktionary.org, CC BY-SA 3.0
  2. [Newskorpus] D. Goldhahn, T. Eckart & U. Quasthoff: Building Large Monolingual Dictionaries at the Leipzig Corpora Collection: From 100 to 200 Languages. In: Proceedings of the 8th International Language Resources and Evaluation (LREC'12), 2012, CC BY 4.0
  1. Die Zeit (39/2001)
  2. TAZ 1997