Betrugsopfer

Substantiv (Nomen), Neutrum (sächlich)

Aussprache

Lautschrift (IPA): [bəˈtʁuːksˌʔɔp͡fɐ]

Silbentrennung

Betrugsopfer (Einzahl/Mehrzahl)

Definition bzw. Bedeutung

Jemand, der Opfer eines Betrugs wurde.

Begriffsursprung

Zusammensetzung aus dem Substantiv Betrug, dem Fugenlaut -s und dem Substantiv Opfer.

Deklination (Fälle)

SingularPlural
Nominativdas Betrugsopferdie Betrugsopfer
Genitivdes Betrugsopfersder Betrugsopfer
Dativdem Betrugsopferden Betrugsopfern
Akkusativdas Betrugsopferdie Betrugsopfer

Anderes Wort für Be­trugs­op­fer (Synonyme)

Betrogene
Betrogener

Gegenteil von Be­trugs­op­fer (Antonyme)

Be­trü­ger:
Person, die andere täuscht, um sich einen Vorteil zu verschaffen; jemand, der betrügt

Beispielsätze

Die Betrugsopfer reichten gemeinsam eine Klage ein.

Praktische Beispiele aus der Medienlandschaft

  • Zudem sollen Betrugsopfer schnell einen Screenshot des Chats anfertigen und bei der Polizei Anzeige erstatten.

  • Insgesamt verlor das Betrugsopfer durch die Überweisungen über 30.000 Euro.

  • Außerdem sollten Betrugsopfer versuchen, Überweisungen rückgängig zu machen.

  • Vor zwei Jahren erschoss ein frustriertes Betrugsopfer in Prag den nigerianischen Botschafter.

Übergeordnete Begriffe

Übersetzungen

Wortaufbau

Das viersilbige Substantiv Be­trugs­op­fer be­steht aus zwölf Buch­sta­ben und setzt sich wie folgt zu­sammen: 2 × E, 2 × R, 1 × B, 1 × F, 1 × G, 1 × O, 1 × P, 1 × S, 1 × T & 1 × U

  • Vokale: 2 × E, 1 × O, 1 × U
  • Konsonanten: 2 × R, 1 × B, 1 × F, 1 × G, 1 × P, 1 × S, 1 × T

Eine Worttrennung ist nach dem ers­ten E, S und P mög­lich.

Das Alphagramm von Be­trugs­op­fer lautet: BEEFGOPRRSTU

Buchstabiertafel

Entsprechend der deut­schen Buch­sta­bier­ta­fel für Wirt­schaft und Ver­wal­tung (DIN 5009:​2022-06) wird das Wort fol­gen­der­maßen buch­sta­biert:

  1. Ber­lin
  2. Essen
  3. Tü­bin­gen
  4. Ros­tock
  5. Unna
  6. Gos­lar
  7. Salz­wedel
  8. Offen­bach
  9. Pots­dam
  10. Frank­furt
  11. Essen
  12. Ros­tock

In Deutschland ebenfalls ge­läufig ist die Buch­sta­bie­rung nach dem pos­ta­li­schen Buch­sta­bier­al­pha­bet von 1950:

  1. Berta
  2. Emil
  3. Theo­dor
  4. Richard
  5. Ulrich
  6. Gus­tav
  7. Samuel
  8. Otto
  9. Paula
  10. Fried­rich
  11. Emil
  12. Richard

International ist das eng­lischs­spra­chige ICAO-Alpha­bet (kein „ẞ“ und keine Umlaute) an­er­kannt:

  1. Bravo
  2. Echo
  3. Tango
  4. Romeo
  5. Uni­form
  6. Golf
  7. Sierra
  8. Oscar
  9. Papa
  10. Fox­trot
  11. Echo
  12. Romeo

Heute vorwiegend nur noch als Funk­feuer in der Luft- und Schiff­fahrt ge­bräuch­lich ist der Mor­se­code (auch Mor­se­al­pha­bet oder Mor­se­zei­chen genannt):

  1. ▄▄▄▄ ▄ ▄ ▄
  2. ▄▄▄▄
  3. ▄ ▄▄▄▄ ▄
  4. ▄ ▄ ▄▄▄▄
  5. ▄▄▄▄ ▄▄▄▄ ▄
  6. ▄ ▄ ▄
  7. ▄▄▄▄ ▄▄▄▄ ▄▄▄▄
  8. ▄ ▄▄▄▄ ▄▄▄▄ ▄
  9. ▄ ▄ ▄▄▄▄ ▄
  10. ▄ ▄▄▄▄ ▄

Scrabble

Beim Scrabble gibt es 22 Punkte für das Wort.

Betrugsopfer

Bitte je­doch stets das offi­zielle Scrabble-Regel­werk (z. B. zu Vor- und Nach­silben) beachten!

Worthäufigkeit

Das Nomen Be­trugs­op­fer kam im letz­ten Jahr sel­ten in deutsch­spra­chi­gen Tex­ten vor. Die Wort­häu­fig­keit ist un­ge­fähr gleich­blei­bend. Dies hat eine Aus­wer­tung meh­re­rer Mil­lio­nen Bei­spiel­sätze ergeben.

Vorkommnisse im Sprachwörterbuch

En­kel­trick:
Form des Betrugs, bei der der Täter sich als in Not geratener Enkel des Betrugsopfers ausgibt und um finanzielle Hilfe (oder andere Beute) bittet
Quellen:
  1. [Allgemeine Datenbasis] Wiktionary-Autoren: Betrugsopfer. In: Wiktionary – Das freie Wörterbuch, 2022, [online] de.wiktionary.org, CC BY-SA 3.0
  2. [Thesaurus] OpenThesaurus-User: Betrugsopfer. In: OpenThesaurus – Das freie Wörterbuch für Synonyme, 2023, [online] openthesaurus.de, CC BY-SA 4.0
  3. [Newskorpus] D. Goldhahn, T. Eckart & U. Quasthoff: Building Large Monolingual Dictionaries at the Leipzig Corpora Collection: From 100 to 200 Languages. In: Proceedings of the 8th International Language Resources and Evaluation (LREC'12), 2012, CC BY 4.0
  1. derwesten.de, 04.11.2022
  2. all-in.de, 05.03.2021
  3. focus.de, 14.08.2014
  4. spiegel.de, 13.10.2005