Empfindungswort

Substantiv (Nomen), Neutrum (sächlich)

Aussprache

Lautschrift (IPA): [ɛmˈp͡fɪndʊŋsˌvɔʁt]

Silbentrennung

Empfindungswort (Mehrzahl:Empfindungswörter)

Definition bzw. Bedeutung

Linguistik: deutsche Bezeichnung für Interjektion.

Begriffsursprung

Determinativkompositum aus dem Stamm des Verbs Empfindung, Fugenelement -s und Wort.

Deklination (Fälle)

SingularPlural
Nominativdas Empfindungswortdie Empfindungswörter
Genitivdes Empfindungsworts/​Empfindungswortesder Empfindungswörter
Dativdem Empfindungswort/​Empfindungsworteden Empfindungswörtern
Akkusativdas Empfindungswortdie Empfindungswörter

Anderes Wort für Emp­fin­dungs­wort (Synonyme)

Ausrufewort:
Linguistik/Sprachwissenschaft: deutsche Bezeichnung für Interjektion; Wortart, Klasse von Wörtern, mit der oft unwillkürliche Äußerungen des Erstaunens, Erschreckens, der Freude, des Schmerzes und Ähnliches vollzogen werden
Interjektion (Hauptform):
Wort aus der Wortklasse, zu der Gefühlsausdrücke wie oh, ah, äh und so weiter gehören

Gegenteil von Emp­fin­dungs­wort (Antonyme)

Bin­de­wort:
deutsche Bezeichnung für Konjunktion; Wort, das Wörter, Wortgruppen oder (Teil)Sätze miteinander verbindet
Ei­gen­schafts­wort:
Wortart, welche die Beschaffenheit, den Zustand oder eine Beziehung einer Person, eines Dinges oder einer Sache beschreibt.
Für­wort:
deutsche Bezeichnung für Pronomen; es handelt sich bei Fürwörtern um eine Wortart, deren Wörter ein anderes Wort (meist ein Nomen) oder ein Satzglied im Satz in gleicher Funktion ersetzen kann.
Fürsprache; Zuspruch; verbale Unterstützung
Ge­schlechts­wort:
deutsche Bezeichnung für articulus (Artikel)
Haupt­wort:
deutsche Bezeichnung für Nomen bzw. Substantiv; Wortart, die ein bestimmtes Objekt oder eine bestimmte Person bezeichnet, welche in Raum und Zeit oder der Geisteswelt existiert oder existiert hat. Die Wörter dieser Wortart sind nach Kasus und Numerus, nicht aber nach Genus deklinierbar.
Tä­tig­keits­wort:
deutsche Bezeichnung für Verbum/Verb; Wortart, mit der eine Handlung (zum Beispiel spielen, lachen, werfen), ein Zustand (glänzen, sich auflösen) oder ein Geschehen (regnen, schneien) ausgedrückt wird
Tu­wort:
Linguistik, Grammatik: deutsche Bezeichnung für Verb; Wortart, mit der eine Handlung (beispielsweise spielen, lachen, werfen), ein Zustand (glänzen, sich auflösen) oder ein Geschehen (regnen, schneien) ausgedrückt wird.
Um­stands­wort:
Linguistik: Deutsche Bezeichnung für Adverb; Wortart, welche die Funktion hat, die Umstände von Tätigkeiten, Personen, Gegenständen, Ereignissen, Eigenschaften und Verhältnissen zu spezifizieren, also genauer zu beschreiben. Adverbien werden dabei nicht flektiert.
Ver­hält­nis­wort:
Linguistik: deutsche Bezeichnung für Präposition

Übergeordnete Begriffe

Übersetzungen

Wortaufbau

Das viersilbige Substantiv Emp­fin­dungs­wort be­steht aus 15 Buch­sta­ben und setzt sich wie folgt zu­sammen: 2 × N, 1 × D, 1 × E, 1 × F, 1 × G, 1 × I, 1 × M, 1 × O, 1 × P, 1 × R, 1 × S, 1 × T, 1 × U & 1 × W

  • Vokale: 1 × E, 1 × I, 1 × O, 1 × U
  • Konsonanten: 2 × N, 1 × D, 1 × F, 1 × G, 1 × M, 1 × P, 1 × R, 1 × S, 1 × T, 1 × W

Eine Worttrennung ist nach dem P, ers­ten N und S mög­lich. Im Plu­ral Emp­fin­dungs­wör­ter zu­dem nach dem ers­ten R.

Das Alphagramm von Emp­fin­dungs­wort lautet: DEFGIMNNOPRSTUW

Buchstabiertafel

Entsprechend der deut­schen Buch­sta­bier­ta­fel für Wirt­schaft und Ver­wal­tung (DIN 5009:​2022-06) wird das Wort fol­gen­der­maßen buch­sta­biert:

  1. Essen
  2. Mün­chen
  3. Pots­dam
  4. Frank­furt
  5. Ingel­heim
  6. Nürn­berg
  7. Düssel­dorf
  8. Unna
  9. Nürn­berg
  10. Gos­lar
  11. Salz­wedel
  12. Wupper­tal
  13. Offen­bach
  14. Ros­tock
  15. Tü­bin­gen

In Deutschland ebenfalls ge­läufig ist die Buch­sta­bie­rung nach dem pos­ta­li­schen Buch­sta­bier­al­pha­bet von 1950:

  1. Emil
  2. Martha
  3. Paula
  4. Fried­rich
  5. Ida
  6. Nord­pol
  7. Dora
  8. Ulrich
  9. Nord­pol
  10. Gus­tav
  11. Samuel
  12. Wil­helm
  13. Otto
  14. Richard
  15. Theo­dor

International ist das eng­lischs­spra­chige ICAO-Alpha­bet (kein „ẞ“ und keine Umlaute) an­er­kannt:

  1. Echo
  2. Mike
  3. Papa
  4. Fox­trot
  5. India
  6. Novem­ber
  7. Delta
  8. Uni­form
  9. Novem­ber
  10. Golf
  11. Sierra
  12. Whis­key
  13. Oscar
  14. Romeo
  15. Tango

Heute vorwiegend nur noch als Funk­feuer in der Luft- und Schiff­fahrt ge­bräuch­lich ist der Mor­se­code (auch Mor­se­al­pha­bet oder Mor­se­zei­chen genannt):

  1. ▄▄▄▄ ▄▄▄▄
  2. ▄ ▄▄▄▄ ▄▄▄▄ ▄
  3. ▄ ▄ ▄▄▄▄ ▄
  4. ▄ ▄
  5. ▄▄▄▄ ▄
  6. ▄▄▄▄ ▄ ▄
  7. ▄ ▄ ▄▄▄▄
  8. ▄▄▄▄ ▄
  9. ▄▄▄▄ ▄▄▄▄ ▄
  10. ▄ ▄ ▄
  11. ▄ ▄▄▄▄ ▄▄▄▄
  12. ▄▄▄▄ ▄▄▄▄ ▄▄▄▄
  13. ▄ ▄▄▄▄ ▄
  14. ▄▄▄▄

Scrabble

Beim Scrabble gibt es 27 Punkte für das Wort Emp­fin­dungs­wort (Sin­gu­lar) bzw. 35 Punkte für Emp­fin­dungs­wör­ter (Plural).

Empfindungswort

Bitte je­doch stets das offi­zielle Scrabble-Regel­werk (z. B. zu Vor- und Nach­silben) beachten!

Worthäufigkeit

Das Nomen Emp­fin­dungs­wort kam im letz­ten Jahr äußerst sel­ten in deutsch­spra­chi­gen Tex­ten vor. Dies hat eine Aus­wer­tung meh­re­rer Mil­lio­nen Bei­spiel­sätze ergeben.

Quellen:
  1. [Allgemeine Datenbasis] Wiktionary-Autoren: Empfindungswort. In: Wiktionary – Das freie Wörterbuch, 2023, [online] de.wiktionary.org, CC BY-SA 3.0
  2. [Thesaurus] OpenThesaurus-User: Empfindungswort. In: OpenThesaurus – Das freie Wörterbuch für Synonyme, 2023, [online] openthesaurus.de, CC BY-SA 4.0