prädikativ

Adjektiv (Wiewort)

Aussprache

Lautschrift (IPA): [pʁɛdikaˈtiːf]

Silbentrennung

prädikativ

Definition bzw. Bedeutung

Linguistik: zum Prädikat gehörend

Begriffsursprung

Im 19. Jahrhundert vom gleichbedeutenden spätlateinischen praedicativus „behauptend, bejahend, kategorisch“ entlehnt

Abkürzungen

  • präd.
  • prädik.

Gegenteil von prä­di­ka­tiv (Antonyme)

at­tri­bu­tiv:
Linguistik: in der Form eines Attributs (verwendet); als Attribut

Beispielsätze

Ein prädikatives Adjektiv wird im Deutschen nicht dekliniert.

Wortbildungen

Übersetzungen

Was reimt sich auf prä­di­ka­tiv?

Wortaufbau

Das viersilbige Adjektiv prä­di­ka­tiv be­steht aus zehn Buch­sta­ben und setzt sich wie folgt zu­sammen: 2 × I, 1 × A, 1 × Ä, 1 × D, 1 × K, 1 × P, 1 × R, 1 × T & 1 × V

  • Vokale: 2 × I, 1 × A, 1 × Ä
  • Konsonanten: 1 × D, 1 × K, 1 × P, 1 × R, 1 × T, 1 × V
  • Umlaute: 1 × Ä

Eine Worttrennung ist nach dem Ä, ers­ten I und A mög­lich.

Das Alphagramm von prä­di­ka­tiv lautet: AÄDIIKPRTV

Buchstabiertafel

Entsprechend der deut­schen Buch­sta­bier­ta­fel für Wirt­schaft und Ver­wal­tung (DIN 5009:​2022-06) wird das Wort fol­gen­der­maßen buch­sta­biert:

  1. Pots­dam
  2. Ros­tock
  3. Umlaut-Aachen
  4. Düssel­dorf
  5. Ingel­heim
  6. Köln
  7. Aachen
  8. Tü­bin­gen
  9. Ingel­heim
  10. Völk­lingen

In Deutschland ebenfalls ge­läufig ist die Buch­sta­bie­rung nach dem pos­ta­li­schen Buch­sta­bier­al­pha­bet von 1950:

  1. Paula
  2. Richard
  3. Ärger
  4. Dora
  5. Ida
  6. Kauf­mann
  7. Anton
  8. Theo­dor
  9. Ida
  10. Vik­tor

International ist das eng­lischs­spra­chige ICAO-Alpha­bet (kein „ẞ“ und keine Umlaute) an­er­kannt:

  1. Papa
  2. Romeo
  3. Alfa
  4. Echo
  5. Delta
  6. India
  7. Kilo
  8. Alfa
  9. Tango
  10. India
  11. Vic­tor

Heute vorwiegend nur noch als Funk­feuer in der Luft- und Schiff­fahrt ge­bräuch­lich ist der Mor­se­code (auch Mor­se­al­pha­bet oder Mor­se­zei­chen genannt):

  1. ▄ ▄▄▄▄ ▄▄▄▄ ▄
  2. ▄ ▄▄▄▄ ▄
  3. ▄ ▄▄▄▄ ▄ ▄▄▄▄
  4. ▄▄▄▄ ▄ ▄
  5. ▄ ▄
  6. ▄▄▄▄ ▄ ▄▄▄▄
  7. ▄ ▄▄▄▄
  8. ▄▄▄▄
  9. ▄ ▄
  10. ▄ ▄ ▄ ▄▄▄▄

Scrabble

Beim Scrabble gibt es 26 Punkte für das Wort.

prädikativ

Bitte je­doch stets das offi­zielle Scrabble-Regel­werk (z. B. zu Vor- und Nach­silben) beachten!

Worthäufigkeit

Das Wie­wort prä­di­ka­tiv kam im letz­ten Jahr äußerst sel­ten in deutsch­spra­chi­gen Tex­ten vor. Dies hat eine Aus­wer­tung meh­re­rer Mil­lio­nen Bei­spiel­sätze ergeben.

Vorkommnisse im Sprachwörterbuch

be­dient:
nur prädikativ: genervt und unzufrieden, keine Lust mehr verspürend, sich weiter zu engagieren
er­picht:
meist prädikativ: von etwas angezogen werdend, etwas zum Ziel habend, etwas besitzen wollend
frag­lich:
meist prädikativ: in Frage stehend, zu bezweifeln
futsch:
salopp, nur prädikativ: fort, verloren gegangen oder kaputt
ge­heu­er:
nachvollziehbar und akzeptabel, so dass es Wohlbefinden auslöst; meist aber prädikativ in Verbindung mit „nicht“ gebräuchlich: „nicht (ganz) geheuer“: verdächtig/unheimlich
grog­gy:
nur prädikativ, Boxen: schwer angeschlagen, nicht mehr zum Kämpfen fähig
nur prädikativ, umgangssprachlich: schwer angeschlagen, erschöpft, müde, abgekämpft
me­chul­le:
nur prädikativ: Nebenform von machulle
mit­tel:
nur prädikativ: von mäßiger Qualität, nicht herausragend gut oder schlecht
not:
selten, veraltend, nur prädikativ (keine Deklination): notwendig, nötig
tap­fer:
(meistens prädikativ oder adverbiell verwendet) mit großer Selbstbeherrschung, ohne zu klagen
Quellen:
  1. [Allgemeine Datenbasis] Wiktionary-Autoren: prädikativ. In: Wiktionary – Das freie Wörterbuch, 2023, [online] de.wiktionary.org, CC BY-SA 3.0
  1. Wolfgang Pfeifer et al.: Etymologisches Wörterbuch des Deutschen. 6. Auflage. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 2003, ISBN 3-423-32511-9