stupfen

Verb (Tunwort)

Aussprache

Lautschrift (IPA): [ˈʃtʊp͡fn̩]

Silbentrennung

stupfen

Definition bzw. Bedeutung

  • einen leichten, stechenden Schmerz verursachen; mit einem relativ spitzen Gegenstand auf jemanden oder etwas einwirken

  • Jemanden mit dem Finger oder dem Fuß anstupsen, zum Beispiel um ihn auf etwas aufmerksam zu machen.

Konjugation

  • Präsens: stupfe, du stupfst, er/sie/es stupft
  • Präteritum: ich stupf­te
  • Konjunktiv II: ich stupf­te
  • Imperativ: stupf/​stupfe! (Einzahl), stupft! (Mehrzahl)
  • Partizip II: ge­stupft
  • Hilfsverb: haben

Anderes Wort für stup­fen (Synonyme)

piken:
punktuell mit einer Spitze leichten Schmerz zufügen
piksen:
die Spitze eines Gegenstands in etwas stechen
schmerzen, wobei der Schmerz durch Piksen verursacht wurde oder an einen solchen Schmerz erinnert
stechen:
als brennende Sonne unangenehm für die Haut und das Wohlbefinden sein
als Tier (Biene) oder auch Pflanze (Dornen, Nadeln) Personen mit stechenden Werkzeugen verletzen
stippen:
etwas eintunken
jemanden oder etwas leicht mit dem Finger berühren
stupsen:
jemanden leicht anstoßen; mit dem Ellenbogen schubsen, um etwas zu signalisieren

Beispielsätze

  • Stupf mal den Franz, ich will ihn etwas fragen.

  • Der Kaktus stupft ganz schön!

  • Sie stupfte ihn unter dem Tisch, damit er endlich zum Ende kommt.

Wortbildungen

  • anstupfen
  • aufstupfen

Was reimt sich auf stup­fen?

Wortaufbau

Das zweisilbige Isogramm stup­fen be­steht aus sieben Buch­sta­ben und setzt sich wie folgt zu­sammen: 1 × E, 1 × F, 1 × N, 1 × P, 1 × S, 1 × T & 1 × U

  • Vokale: 1 × E, 1 × U
  • Konsonanten: 1 × F, 1 × N, 1 × P, 1 × S, 1 × T

Eine Worttrennung ist nach dem P mög­lich.

Das Alphagramm von stup­fen lautet: EFNPSTU

Buchstabiertafel

Entsprechend der deut­schen Buch­sta­bier­ta­fel für Wirt­schaft und Ver­wal­tung (DIN 5009:​2022-06) wird das Verb fol­gen­der­maßen buch­sta­biert:

  1. Salz­wedel
  2. Tü­bin­gen
  3. Unna
  4. Pots­dam
  5. Frank­furt
  6. Essen
  7. Nürn­berg

In Deutschland ebenfalls ge­läufig ist die Buch­sta­bie­rung nach dem pos­ta­li­schen Buch­sta­bier­al­pha­bet von 1950:

  1. Samuel
  2. Theo­dor
  3. Ulrich
  4. Paula
  5. Fried­rich
  6. Emil
  7. Nord­pol

International ist das eng­lischs­spra­chige ICAO-Alpha­bet (kein „ẞ“ und keine Umlaute) an­er­kannt:

  1. Sierra
  2. Tango
  3. Uni­form
  4. Papa
  5. Fox­trot
  6. Echo
  7. Novem­ber

Heute vorwiegend nur noch als Funk­feuer in der Luft- und Schiff­fahrt ge­bräuch­lich ist der Mor­se­code (auch Mor­se­al­pha­bet oder Mor­se­zei­chen genannt):

  1. ▄ ▄ ▄
  2. ▄▄▄▄
  3. ▄ ▄ ▄▄▄▄
  4. ▄ ▄▄▄▄ ▄▄▄▄ ▄
  5. ▄ ▄ ▄▄▄▄ ▄
  6. ▄▄▄▄ ▄

Scrabble

Beim Scrabble gibt es 13 Punkte für das Wort.

stupfen

Bitte je­doch stets das offi­zielle Scrabble-Regel­werk (z. B. zu Vor- und Nach­silben) beachten!

Worthäufigkeit

Das Tu­wort stup­fen kam im letz­ten Jahr äußerst sel­ten in deutsch­spra­chi­gen Tex­ten vor. Dies hat eine Aus­wer­tung meh­re­rer Mil­lio­nen Bei­spiel­sätze ergeben.

Vorkommnisse im Sprachwörterbuch

be­stup­fen:
stupfen (im Sinne von: auf etwas wird mit etwas gestoßen, geschlagen)
stupfen (im Sinne von: in etwas wird etwas gesteckt, hineingesteckt)
Quellen:
  1. [Allgemeine Datenbasis] Wiktionary-Autoren: stupfen. In: Wiktionary – Das freie Wörterbuch, 2022, [online] de.wiktionary.org, CC BY-SA 3.0
  2. [Thesaurus] OpenThesaurus-User: stupfen. In: OpenThesaurus – Das freie Wörterbuch für Synonyme, 2023, [online] openthesaurus.de, CC BY-SA 4.0