Schatzkarte

Substantiv (Nomen), feminin (weiblich)

Aussprache

Lautschrift (IPA):[ ˈʃat͡sˌkaʁtə ]

Silbentrennung

Einzahl:Schatzkarte
Mehrzahl:Schatzkarten

Definition bzw. Bedeutung

Landkarte mit Wegbeschreibung zu einem Schatz.

Begriffsursprung

Determinativkompositum aus den Substantiven Schatz und Karte.

Deklination (Fälle)

SingularPlural
Nominativdie Schatzkartedie Schatzkarten
Genitivdie Schatzkarteder Schatzkarten
Dativder Schatzkarteden Schatzkarten
Akkusativdie Schatzkartedie Schatzkarten

Beispielsätze

  • Die Schatzkarte besteht aus vier Einzelteilen, die zusammengesetzt werden müssen.

  • Tom hat eine Schatzkarte.

Praktische Beispiele aus der Medienlandschaft

  • Der geheimnisvolle böse Schauspieler Hugh Grant (in mehreren Verkleidungen) stiehlt eine Schatzkarte.

  • Danach muss der geheimnisvolle Schatz in der Wohnung gesucht werden, die Schatzkarte mit Hinweisen finden die Kinder eben in der Tüte.

  • Darum ist die Karte eine Schatzkarte und wer ihr folgt, geht folglich auf Schatzsuche.

  • Die Schatzkarte zu diesem Schatz findet ihr in der Truhe von Admiral Alvarez.

  • Und natürlich einen Schatz und eine Schatzkarte, die dorthin führt - oder war's der Kompass?

  • Ach niemand will mehr eine Schatzkarte von mir kaufen!

  • Die Mutter aller Karten ist die Schatzkarte.

  • Ich hätte mir eine Schatzkarte zeichnen sollen.

  • Damals glichen die Pläne des Cyberspace noch einer Schatzkarte, gemalt von Kinderhänden.

Übergeordnete Begriffe

Übersetzungen

Was reimt sich auf Schatz­kar­te?

Wortaufbau

Das dreisilbige Substantiv Schatz­kar­te be­steht aus elf Buch­sta­ben und setzt sich wie folgt zu­sammen: 2 × A, 2 × T, 1 × C, 1 × E, 1 × H, 1 × K, 1 × R, 1 × S & 1 × Z

  • Vokale: 2 × A, 1 × E
  • Konsonanten: 2 × T, 1 × C, 1 × H, 1 × K, 1 × R, 1 × S, 1 × Z

Eine Worttrennung ist nach dem Z und R mög­lich. Im Plu­ral Schatz­kar­ten an glei­cher Stelle.

Das Alphagramm von Schatz­kar­te lautet: AACEHKRSTTZ

Buchstabiertafel

Entsprechend der deut­schen Buch­sta­bier­ta­fel für Wirt­schaft und Ver­wal­tung (DIN 5009:​2022-06) wird das Wort fol­gen­der­maßen buch­sta­biert:

  1. Salz­wedel
  2. Chem­nitz
  3. Ham­burg
  4. Aachen
  5. Tü­bin­gen
  6. Zwickau
  7. Köln
  8. Aachen
  9. Ros­tock
  10. Tü­bin­gen
  11. Essen

In Deutschland ebenfalls ge­läufig ist die Buch­sta­bie­rung nach dem pos­ta­li­schen Buch­sta­bier­al­pha­bet von 1950:

  1. Samuel
  2. Cäsar
  3. Hein­reich
  4. Anton
  5. Theo­dor
  6. Zacharias
  7. Kauf­mann
  8. Anton
  9. Richard
  10. Theo­dor
  11. Emil

International ist das eng­lischs­spra­chige ICAO-Alpha­bet (kein „ẞ“ und keine Umlaute) an­er­kannt:

  1. Sierra
  2. Char­lie
  3. Hotel
  4. Alfa
  5. Tango
  6. Zulu
  7. Kilo
  8. Alfa
  9. Romeo
  10. Tango
  11. Echo

Heute vorwiegend nur noch als Funk­feuer in der Luft- und Schiff­fahrt ge­bräuch­lich ist der Mor­se­code (auch Mor­se­al­pha­bet oder Mor­se­zei­chen genannt):

  1. ▄ ▄ ▄
  2. ▄▄▄▄ ▄ ▄▄▄▄ ▄
  3. ▄ ▄ ▄ ▄
  4. ▄ ▄▄▄▄
  5. ▄▄▄▄
  6. ▄▄▄▄ ▄▄▄▄ ▄ ▄
  7. ▄▄▄▄ ▄ ▄▄▄▄
  8. ▄ ▄▄▄▄
  9. ▄ ▄▄▄▄ ▄
  10. ▄▄▄▄

Scrabble

Beim Scrabble gibt es 20 Punkte für das Wort Schatz­kar­te (Sin­gu­lar) bzw. 21 Punkte für Schatz­kar­ten (Plural).

Schatzkarte

Bitte je­doch stets das offi­zielle Scrabble-Regel­werk (z. B. zu Vor- und Nach­silben) beachten!

Worthäufigkeit

Das Nomen Schatz­kar­te kam im letz­ten Jahr sel­ten in deutsch­spra­chi­gen Tex­ten vor. Die Wort­häu­fig­keit ist un­ge­fähr gleich­blei­bend. Dies hat eine Aus­wer­tung meh­re­rer Mil­lio­nen Bei­spiel­sätze ergeben.

Buchtitel

  • Das magische Muster – Rätsel um Käpt'n Dreidrecks Schatzkarte Ina Krabbe | ISBN: 978-3-94308-630-0
  • Die Schatzkarte von Lilienstein Julian Press | ISBN: 978-3-57015-489-2
  • Leseprofi – Die geheimnisvolle Schatzkarte, 1. Klasse Manfred Mai, Martin Lenz | ISBN: 978-3-73733-218-7
Quellen:
  1. [Allgemeine Datenbasis] Wiktionary-Autoren: Schatzkarte. In: Wiktionary – Das freie Wörterbuch, 2023, [online] de.wiktionary.org, CC BY-SA 3.0
  2. [erweiterte Beispielsätze] User-generated content: Satz-Nr. 7099655. In: tatoeba.org, CC BY 2.0 FR
  3. [Newskorpus] D. Goldhahn, T. Eckart & U. Quasthoff: Building Large Monolingual Dictionaries at the Leipzig Corpora Collection: From 100 to 200 Languages. In: Proceedings of the 8th International Language Resources and Evaluation (LREC'12), 2012, CC BY 4.0
  1. bild.de, 22.11.2017
  2. presseportal.de, 27.12.2013
  3. kino-zeit.de, 03.04.2012
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  5. ngz-online.de, 19.09.2006
  6. ngz-online.de, 29.04.2006
  7. sueddeutsche.de, 12.01.2004
  8. fr-aktuell.de, 24.12.2003
  9. DIE WELT 2000