Parteigeschichte

Substantiv (Nomen), feminin (weiblich)

Aussprache

Lautschrift (IPA):[ paʁˈtaɪ̯ɡəˌʃɪçtə ]

Silbentrennung

Einzahl:Parteigeschichte
Mehrzahl:Parteigeschichten

Definition bzw. Bedeutung

Historie einer politischen Partei

Begriffsursprung

Determinativkompositum aus Partei und Geschichte.

Deklination (Fälle)

SingularPlural
Nominativdie Parteigeschichtedie Parteigeschichten
Genitivdie Parteigeschichteder Parteigeschichten
Dativder Parteigeschichteden Parteigeschichten
Akkusativdie Parteigeschichtedie Parteigeschichten

Beispielsätze (Medien)

  • Ginge es nach den aktuellen Trends, würde die CSU ihr schlechtestes Bundestagswahlergebnis in der Parteigeschichte einfahren.

  • Die Grünen sind so erfolgreich wie selten zuvor in ihrer Parteigeschichte.

  • Aus diesem Grund geht Schröder ausführlich auf die Parteigeschichte ein.

  • Dass auch das schlechteste Ergebnis der Parteigeschichte ein gefühlter Sieg sein kann, hat die Tiroler Volkspartei Sonntagabend bewiesen.

  • Auch wenn er selbst nichts Schlimmes am schlechtesten Bundestagswahlergebnis der Parteigeschichte finden mag.

  • Was in der Rückschau auf 25 Jahre Parteigeschichte der Grünen am meisten überrascht ist ihre schiere Gegenwart.

  • Sie steht noch nicht einmal mehr für ihre eigene Parteigeschichte.

  • Die Grünen tragen nicht die Bürde von 130 Jahren Parteigeschichte mit sich.

  • Die in 140 Jahren Parteigeschichte errungenen sozialen Fortschritte sind für die späten Erben der Gründer zunehmend eine Last.

  • Mit großer Geste hat er 140 Jahre Parteigeschichte beschworen, die Werte der Sozialdemokratie.

  • Auf ihr wurden Statutenänderungen der Parteiverfassung - zum 14. Mal in der Parteigeschichte - abgesegnet.

  • Ditfurth ist fixiert auf eine (marxistische) Idee aus dem 19. Jahrhundert, seine Parteigeschichte ist gänzlich unhistorisch.

  • Der Doktor der Pädagogik unterrichtete "Parteigeschichte" an der Hochschule des Innenministeriums.

  • Fischer und Trittin müssen zum ersten Mal in der grünen Parteigeschichte gemeinsam Wunden lecken.

  • Hat die CSU doch, wie ihr Vorsitzender Waigel sagt, bei der Wahl eines "der stolzesten Ergebnisse" der Parteigeschichte eingefahren.

  • Immerhin haben wir dann 1980 das zweitbeste Wahlergebnis unserer Parteigeschichte erzielt.

  • Nach Ansicht der Herausgeberin spiegelt sich in der örtlichen SPD-Historie nicht nur die "große" Parteigeschichte wider.

Übergeordnete Begriffe

Wortaufbau

Das fünfsilbige Substantiv Par­tei­ge­schich­te be­steht aus 16 Buch­sta­ben und setzt sich wie folgt zu­sammen: 3 × E, 2 × C, 2 × H, 2 × I, 2 × T, 1 × A, 1 × G, 1 × P, 1 × R & 1 × S

  • Vokale: 3 × E, 2 × I, 1 × A
  • Konsonanten: 2 × C, 2 × H, 2 × T, 1 × G, 1 × P, 1 × R, 1 × S

Eine Worttrennung ist nach dem R, ers­ten I, zwei­ten E und zwei­ten H mög­lich. Im Plu­ral Par­tei­ge­schich­ten an glei­cher Stelle.

Das Alphagramm von Par­tei­ge­schich­te lautet: ACCEEEGHHIIPRSTT

Buchstabiertafel

Entsprechend der deut­schen Buch­sta­bier­ta­fel für Wirt­schaft und Ver­wal­tung (DIN 5009:​2022-06) wird das Wort fol­gen­der­maßen buch­sta­biert:

  1. Pots­dam
  2. Aachen
  3. Ros­tock
  4. Tü­bin­gen
  5. Essen
  6. Ingel­heim
  7. Gos­lar
  8. Essen
  9. Salz­wedel
  10. Chem­nitz
  11. Ham­burg
  12. Ingel­heim
  13. Chem­nitz
  14. Ham­burg
  15. Tü­bin­gen
  16. Essen

In Deutschland ebenfalls ge­läufig ist die Buch­sta­bie­rung nach dem pos­ta­li­schen Buch­sta­bier­al­pha­bet von 1950:

  1. Paula
  2. Anton
  3. Richard
  4. Theo­dor
  5. Emil
  6. Ida
  7. Gus­tav
  8. Emil
  9. Samuel
  10. Cäsar
  11. Hein­reich
  12. Ida
  13. Cäsar
  14. Hein­reich
  15. Theo­dor
  16. Emil

International ist das eng­lischs­spra­chige ICAO-Alpha­bet (kein „ẞ“ und keine Umlaute) an­er­kannt:

  1. Papa
  2. Alfa
  3. Romeo
  4. Tango
  5. Echo
  6. India
  7. Golf
  8. Echo
  9. Sierra
  10. Char­lie
  11. Hotel
  12. India
  13. Char­lie
  14. Hotel
  15. Tango
  16. Echo

Heute vorwiegend nur noch als Funk­feuer in der Luft- und Schiff­fahrt ge­bräuch­lich ist der Mor­se­code (auch Mor­se­al­pha­bet oder Mor­se­zei­chen genannt):

  1. ▄ ▄▄▄▄ ▄▄▄▄ ▄
  2. ▄ ▄▄▄▄
  3. ▄ ▄▄▄▄ ▄
  4. ▄▄▄▄
  5. ▄ ▄
  6. ▄▄▄▄ ▄▄▄▄ ▄
  7. ▄ ▄ ▄
  8. ▄▄▄▄ ▄ ▄▄▄▄ ▄
  9. ▄ ▄ ▄ ▄
  10. ▄ ▄
  11. ▄▄▄▄ ▄ ▄▄▄▄ ▄
  12. ▄ ▄ ▄ ▄
  13. ▄▄▄▄

Scrabble

Beim Scrabble gibt es 28 Punkte für das Wort Par­tei­ge­schich­te (Sin­gu­lar) bzw. 29 Punkte für Par­tei­ge­schich­ten (Plural).

Parteigeschichte

Bitte je­doch stets das offi­zielle Scrabble-Regel­werk (z. B. zu Vor- und Nach­silben) beachten!

Worthäufigkeit

Das Nomen Par­tei­ge­schich­te kam im letz­ten Jahr sel­ten in deutsch­spra­chi­gen Tex­ten vor. Die Wort­häu­fig­keit ist un­ge­fähr gleich­blei­bend. Dies hat eine Aus­wer­tung meh­re­rer Mil­lio­nen Bei­spiel­sätze ergeben.

Quellen:
  1. [Allgemeine Datenbasis] Wiktionary-Autoren: Parteigeschichte. In: Wiktionary – Das freie Wörterbuch, 2023, [online] de.wiktionary.org, CC BY-SA 3.0
  2. [Newskorpus] D. Goldhahn, T. Eckart & U. Quasthoff: Building Large Monolingual Dictionaries at the Leipzig Corpora Collection: From 100 to 200 Languages. In: Proceedings of the 8th International Language Resources and Evaluation (LREC'12), 2012, CC BY 4.0
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  10. archiv.tagesspiegel.de, 19.11.2003
  11. welt.de, 15.11.2002
  12. DIE WELT 2000
  13. Berliner Zeitung 1999
  14. Welt 1998
  15. Berliner Zeitung 1998
  16. Die Zeit 1996
  17. Stuttgarter Zeitung 1995