Sexualpartnerin

Substantiv (Nomen), feminin (weiblich)

Aussprache

Lautschrift (IPA): [sɛksuˈaːlˌpaʁtnəʁɪn]

Silbentrennung

Sexualpartnerin (Mehrzahl:Sexualpartnerinnen)

Definition bzw. Bedeutung

Weibliches Lebewesen als Teil einer sexuellen Beziehung mit ein- oder mehrmaligem sexuellen Kontakt.

Begriffsursprung

Ableitung (Motion, Movierung) des Femininums aus der männlichen Form Sexualpartner mit dem Derivatem (Ableitungsmorphem) -in.

Männliche Wortform

Deklination (Fälle)

SingularPlural
Nominativdie Sexualpartnerindie Sexualpartnerinnen
Genitivdie Sexualpartnerinder Sexualpartnerinnen
Dativder Sexualpartnerinden Sexualpartnerinnen
Akkusativdie Sexualpartnerindie Sexualpartnerinnen

Beispielsätze

Freitagabends stürmen tausende von jungen Männern die Discos und Clubs, immer auf der Suche nach einer potentiellen Sexualpartnerin.

Praktische Beispiele aus der Medienlandschaft

  • Das Dokument mit dem Aufdruck "Konzernsicherheit Personalscreening" von April 2004 enthalte eine Einschätzung der Frau als Sexualpartnerin.

  • Coolidge-Effekt nennen Biologen den wachsenden Widerwillen von Männchen, immer wieder mit derselben Sexualpartnerin zu kopulieren.

  • Die Präsentation einer neuen Sexualpartnerin bringt dagegen schlagartig die eingeschlafene Libido wieder auf Trab.

Übergeordnete Begriffe

Wortaufbau

Das sechssilbige Substantiv Se­xu­al­part­ne­rin be­steht aus 15 Buch­sta­ben und setzt sich wie folgt zu­sammen: 2 × A, 2 × E, 2 × N, 2 × R, 1 × I, 1 × L, 1 × P, 1 × S, 1 × T, 1 × U & 1 × X

  • Vokale: 2 × A, 2 × E, 1 × I, 1 × U
  • Konsonanten: 2 × N, 2 × R, 1 × L, 1 × P, 1 × S, 1 × T, 1 × X

Eine Worttrennung ist nach dem ers­ten E, U, L, T und zwei­ten E mög­lich. Im Plu­ral Se­xu­al­part­ne­rin­nen zu­dem nach dem zwei­ten N.

Das Alphagramm von Se­xu­al­part­ne­rin lautet: AAEEILNNPRRSTUX

Buchstabiertafel

Entsprechend der deut­schen Buch­sta­bier­ta­fel für Wirt­schaft und Ver­wal­tung (DIN 5009:​2022-06) wird das Wort fol­gen­der­maßen buch­sta­biert:

  1. Salz­wedel
  2. Essen
  3. Xan­ten
  4. Unna
  5. Aachen
  6. Leip­zig
  7. Pots­dam
  8. Aachen
  9. Ros­tock
  10. Tü­bin­gen
  11. Nürn­berg
  12. Essen
  13. Ros­tock
  14. Ingel­heim
  15. Nürn­berg

In Deutschland ebenfalls ge­läufig ist die Buch­sta­bie­rung nach dem pos­ta­li­schen Buch­sta­bier­al­pha­bet von 1950:

  1. Samuel
  2. Emil
  3. Xant­hippe
  4. Ulrich
  5. Anton
  6. Lud­wig
  7. Paula
  8. Anton
  9. Richard
  10. Theo­dor
  11. Nord­pol
  12. Emil
  13. Richard
  14. Ida
  15. Nord­pol

International ist das eng­lischs­spra­chige ICAO-Alpha­bet (kein „ẞ“ und keine Umlaute) an­er­kannt:

  1. Sierra
  2. Echo
  3. X-Ray
  4. Uni­form
  5. Alfa
  6. Lima
  7. Papa
  8. Alfa
  9. Romeo
  10. Tango
  11. Novem­ber
  12. Echo
  13. Romeo
  14. India
  15. Novem­ber

Heute vorwiegend nur noch als Funk­feuer in der Luft- und Schiff­fahrt ge­bräuch­lich ist der Mor­se­code (auch Mor­se­al­pha­bet oder Mor­se­zei­chen genannt):

  1. ▄ ▄ ▄
  2. ▄▄▄▄ ▄ ▄ ▄▄▄▄
  3. ▄ ▄ ▄▄▄▄
  4. ▄ ▄▄▄▄
  5. ▄ ▄▄▄▄ ▄ ▄
  6. ▄ ▄▄▄▄ ▄▄▄▄ ▄
  7. ▄ ▄▄▄▄
  8. ▄ ▄▄▄▄ ▄
  9. ▄▄▄▄
  10. ▄▄▄▄ ▄
  11. ▄ ▄▄▄▄ ▄
  12. ▄ ▄
  13. ▄▄▄▄ ▄

Scrabble

Beim Scrabble gibt es 26 Punkte für das Wort Se­xu­al­part­ne­rin (Sin­gu­lar) bzw. 29 Punkte für Se­xu­al­part­ne­rin­nen (Plural).

Sexualpartnerin

Bitte je­doch stets das offi­zielle Scrabble-Regel­werk (z. B. zu Vor- und Nach­silben) beachten!

Worthäufigkeit

Das Nomen Se­xu­al­part­ne­rin kam im letz­ten Jahr sel­ten in deutsch­spra­chi­gen Tex­ten vor. Die Wort­häu­fig­keit ist un­ge­fähr gleich­blei­bend. Dies hat eine Aus­wer­tung meh­re­rer Mil­lio­nen Bei­spiel­sätze ergeben.

Vorkommnisse im Sprachwörterbuch

Anal­ver­kehr:
Einführen des erigierten männlichen Gliedes in den After der Sexualpartnerin bzw. des Sexualpartners
Arsch­fick:
vulgär für: Analverkehr; Einführen des erigierten männlichen Gliedes in den After der Sexualpartnerin bzw. des Sexualpartners
Bett­ha­se:
salopp: Sexualpartnerin
Ge­spie­lin:
Sexualpartnerin
Lieb­ha­be­rin:
Frau in ihrer Eigenschaft als Sexualpartnerin
Ma­t­rat­ze:
derb, abwertend: Frau oder Mädchen in der Eigenschaft als (mögliche) Sexualpartnerin
Mu­mi­en­schän­der:
jugendsprachlich, , spöttisch, auch abfällig: Mann, dessen Sexualpartnerin deutlich älter ist als er selbst
Oral­sex:
Sexualpraktik, bei der das Geschlechtsteil des Sexualpartners/der Sexualpartnerin mit dem Mund (den Lippen, der Zunge, den Zähnen) stimuliert wird
Quellen:
  1. [Allgemeine Datenbasis] Wiktionary-Autoren: Sexualpartnerin. In: Wiktionary – Das freie Wörterbuch, 2022, [online] de.wiktionary.org, CC BY-SA 3.0
  2. [Newskorpus] D. Goldhahn, T. Eckart & U. Quasthoff: Building Large Monolingual Dictionaries at the Leipzig Corpora Collection: From 100 to 200 Languages. In: Proceedings of the 8th International Language Resources and Evaluation (LREC'12), 2012, CC BY 4.0
  1. heise.de, 20.05.2009
  2. Die Zeit (24/1998)