Kamoppel

Substantiv (Nomen), Neutrum (sächlich)

Aussprache

Lautschrift (IPA): [kaˈmɔpl̩]

Silbentrennung

Kamoppel (Einzahl/Mehrzahl)

Definition bzw. Bedeutung

dumme, unachtsame Person

Begriffsursprung

Die Herkunft des Wortes ist unbekannt, volksetymologisch geht man von einer Bildung zu Kamel aus.

Deklination (Fälle)

SingularPlural
Nominativdas Kamoppeldie Kamoppel
Genitivdes Kamoppelsder Kamoppel
Dativdem Kamoppelden Kamoppeln
Akkusativdas Kamoppeldie Kamoppel

Was reimt sich auf Ka­mop­pel?

Wortaufbau

Das dreisilbige Substantiv Ka­mop­pel be­steht aus acht Buch­sta­ben und setzt sich wie folgt zu­sammen: 2 × P, 1 × A, 1 × E, 1 × K, 1 × L, 1 × M & 1 × O

  • Vokale: 1 × A, 1 × E, 1 × O
  • Konsonanten: 2 × P, 1 × K, 1 × L, 1 × M

Eine Worttrennung ist nach dem A und ers­ten P mög­lich.

Das Alphagramm von Ka­mop­pel lautet: AEKLMOPP

Buchstabiertafel

Entsprechend der deut­schen Buch­sta­bier­ta­fel für Wirt­schaft und Ver­wal­tung (DIN 5009:​2022-06) wird das Wort fol­gen­der­maßen buch­sta­biert:

  1. Köln
  2. Aachen
  3. Mün­chen
  4. Offen­bach
  5. Pots­dam
  6. Pots­dam
  7. Essen
  8. Leip­zig

In Deutschland ebenfalls ge­läufig ist die Buch­sta­bie­rung nach dem pos­ta­li­schen Buch­sta­bier­al­pha­bet von 1950:

  1. Kauf­mann
  2. Anton
  3. Martha
  4. Otto
  5. Paula
  6. Paula
  7. Emil
  8. Lud­wig

International ist das eng­lischs­spra­chige ICAO-Alpha­bet (kein „ẞ“ und keine Umlaute) an­er­kannt:

  1. Kilo
  2. Alfa
  3. Mike
  4. Oscar
  5. Papa
  6. Papa
  7. Echo
  8. Lima

Heute vorwiegend nur noch als Funk­feuer in der Luft- und Schiff­fahrt ge­bräuch­lich ist der Mor­se­code (auch Mor­se­al­pha­bet oder Mor­se­zei­chen genannt):

  1. ▄▄▄▄ ▄ ▄▄▄▄
  2. ▄ ▄▄▄▄
  3. ▄▄▄▄ ▄▄▄▄
  4. ▄▄▄▄ ▄▄▄▄ ▄▄▄▄
  5. ▄ ▄▄▄▄ ▄▄▄▄ ▄
  6. ▄ ▄▄▄▄ ▄▄▄▄ ▄
  7. ▄ ▄▄▄▄ ▄ ▄

Scrabble

Beim Scrabble gibt es 21 Punkte für das Wort.

Kamoppel

Bitte je­doch stets das offi­zielle Scrabble-Regel­werk (z. B. zu Vor- und Nach­silben) beachten!

Worthäufigkeit

Das Nomen Ka­mop­pel kam im letz­ten Jahr äußerst sel­ten in deutsch­spra­chi­gen Tex­ten vor. Dies hat eine Aus­wer­tung meh­re­rer Mil­lio­nen Bei­spiel­sätze ergeben.

Quellen:
  1. [Allgemeine Datenbasis] Wiktionary-Autoren: Kamoppel. In: Wiktionary – Das freie Wörterbuch, 2023, [online] de.wiktionary.org, CC BY-SA 3.0
  1. Herbert Pfeiffer: Das große Schimpfwörterbuch. Über 10.000 Schimpf-, Spott- und Neckwörter. Eichborn, Frankfurt am Main 1996, ISBN 3-8218-3444-7, DNB 947803866