Kameraleute

Substantiv (Nomen)

Aussprache

Lautschrift (IPA):[ ˈkaməʁaˌlɔɪ̯tə ]

Silbentrennung

Kameraleute (Einzahl/Mehrzahl)

Definition bzw. Bedeutung

  • eine Menge von Kameramännern und Kamerafrauen

  • Zusatzplural von Kameramann

Begriffsursprung

Determinativkompositum aus Kamera und Leute.

Deklination (Fälle)

SingularPlural
NominativKameraleuteKameraleute
GenitivKameraleuteKameraleute
DativKameraleuteKameraleuten
AkkusativKameraleuteKameraleute

Beispielsätze (Medien)

  • Die Kameraleute rücken ganz nah an ihn heran, versuchen, jede Regung in seinem Gesicht einzufangen.

  • Die Maskenbildner, Kostümhersteller, Kulissenbauer, Kameraleute und die Spezialeffektemannschaft haben ebenfalls tadellos gearbeitet.

  • Es geht ihm zu langsam, als die Kameraleute den Saal verlassen und auch vor der Tür ihre Kameras ausschalten sollen.

  • Für die Journalisten, Fotografen und Kameraleute ging sich die Einhaltung des Mindestabstands nicht immer aus.

  • Sie spiegeln die wichtigsten Etappen der Tätigkeit der Kameraleute an der Front und in den Partisanenzonen wider.

  • Erst als die Kameraleute auf sie zustürmten, kapierte sie, was los war.

  • Es ist das Territorium der Journalisten, Kameraleute und Techniker.

  • Ähnlich wie TV-Produktionsfirmen haben MCNs Redaktionen, Studios, Kameraleute, Redakteure und Ausstatter.

  • Die Kameraleute wurden bereits zusammengetrommelt.

  • Und vor dem Krankenhaus warten Fotografen und Kameraleute darauf, dass das königliche Trio die Klinik verlässt.

  • Die Reporter quatschen weiter, die Kameraleute rufen Anweisungen.

  • Zwei Kameraleute begleiten ihn.

  • Das vertikal zweigeteilte Bild zeigt links die im Blitzlichtgewitter erstarrten Politfiguren und rechts die Kameraleute.

  • Bodyguards gehören dazu, Scharen von Begleitern mit wichtiger Miene, Kameraleute und Fotografen, Journalisten und letztendlich das Publikum.

  • Zehn Redakteure arbeiteten für Kuttner, hinzu kämen Kameraleute und Techniker.

  • Die Kameraleute müssen hinten rempeln um die guten Plätze.

  • Die Kameraleute sind fast wichtiger als die Reporter.

  • In der Sportschau feiert die Totale ihr Comeback - eine Einstellung, die Kameraleute bei den Privaten nurmehr dem Namen nach kennen.

  • Kameraleute bekommen dann Plaketten und können nahezu überall auf dem Gelände filmen.

  • Ungehalten über das Spektakel bittet der Tagungspräsident die Reporter und Kameraleute, das Rednerpult freizugeben.

Übersetzungen

Wortaufbau

Das fünfsilbige Substantiv Ka­me­ra­leu­te be­steht aus elf Buch­sta­ben und setzt sich wie folgt zu­sammen: 3 × E, 2 × A, 1 × K, 1 × L, 1 × M, 1 × R, 1 × T & 1 × U

  • Vokale: 3 × E, 2 × A, 1 × U
  • Konsonanten: 1 × K, 1 × L, 1 × M, 1 × R, 1 × T

Eine Worttrennung ist nach dem ers­ten A, ers­ten E, zwei­ten A und U mög­lich.

Das Alphagramm von Ka­me­ra­leu­te lautet: AAEEEKLMRTU

Buchstabiertafel

Entsprechend der deut­schen Buch­sta­bier­ta­fel für Wirt­schaft und Ver­wal­tung (DIN 5009:​2022-06) wird das Wort fol­gen­der­maßen buch­sta­biert:

  1. Köln
  2. Aachen
  3. Mün­chen
  4. Essen
  5. Ros­tock
  6. Aachen
  7. Leip­zig
  8. Essen
  9. Unna
  10. Tü­bin­gen
  11. Essen

In Deutschland ebenfalls ge­läufig ist die Buch­sta­bie­rung nach dem pos­ta­li­schen Buch­sta­bier­al­pha­bet von 1950:

  1. Kauf­mann
  2. Anton
  3. Martha
  4. Emil
  5. Richard
  6. Anton
  7. Lud­wig
  8. Emil
  9. Ulrich
  10. Theo­dor
  11. Emil

International ist das eng­lischs­spra­chige ICAO-Alpha­bet (kein „ẞ“ und keine Umlaute) an­er­kannt:

  1. Kilo
  2. Alfa
  3. Mike
  4. Echo
  5. Romeo
  6. Alfa
  7. Lima
  8. Echo
  9. Uni­form
  10. Tango
  11. Echo

Heute vorwiegend nur noch als Funk­feuer in der Luft- und Schiff­fahrt ge­bräuch­lich ist der Mor­se­code (auch Mor­se­al­pha­bet oder Mor­se­zei­chen genannt):

  1. ▄▄▄▄ ▄ ▄▄▄▄
  2. ▄ ▄▄▄▄
  3. ▄▄▄▄ ▄▄▄▄
  4. ▄ ▄▄▄▄ ▄
  5. ▄ ▄▄▄▄
  6. ▄ ▄▄▄▄ ▄ ▄
  7. ▄ ▄ ▄▄▄▄
  8. ▄▄▄▄

Scrabble

Beim Scrabble gibt es 17 Punkte für das Wort.

Kameraleute

Bitte je­doch stets das offi­zielle Scrabble-Regel­werk (z. B. zu Vor- und Nach­silben) beachten!

Worthäufigkeit

Das Nomen Ka­me­ra­leu­te kam im letz­ten Jahr sel­ten in deutsch­spra­chi­gen Tex­ten vor. Die Wort­häu­fig­keit ist un­ge­fähr gleich­blei­bend. Dies hat eine Aus­wer­tung meh­re­rer Mil­lio­nen Bei­spiel­sätze ergeben.

Quellen:
  1. [Allgemeine Datenbasis] Wiktionary-Autoren: Kameraleute. In: Wiktionary – Das freie Wörterbuch, 2024, [online] de.wiktionary.org, CC BY-SA 3.0
  2. [Newskorpus] D. Goldhahn, T. Eckart & U. Quasthoff: Building Large Monolingual Dictionaries at the Leipzig Corpora Collection: From 100 to 200 Languages. In: Proceedings of the 8th International Language Resources and Evaluation (LREC'12), 2012, CC BY 4.0
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  17. Die Zeit (53/2004)
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  21. Rhein-Neckar Zeitung, 30.05.2001
  22. DIE WELT 2000
  23. Berliner Zeitung 1999
  24. Berliner Zeitung 1998
  25. TAZ 1997
  26. Süddeutsche Zeitung 1996
  27. Stuttgarter Zeitung 1995