Ich-Laut

Substantiv (Nomen), maskulin (männlich)

Aussprache

Lautschrift (IPA): [ˈɪçlaʊ̯t]

Silbentrennung

Ich-Laut (Mehrzahl:Ich-Laute)

Definition bzw. Bedeutung

Linguistik: palataler, stimmloser Frikativ [ç], der nach vorderen Vokalen, Silbengrenze oder Sonanten gesprochen wird.

Begriffsursprung

Determinativkompositum, zusammengesetzt aus ich und Laut.

Alternative Schreibweise

Deklination (Fälle)

SingularPlural
Nominativder Ich-Lautdie Ich-Laute
Genitivdes Ich-Lauts/​Ich-Lautesder Ich-Laute
Dativdem Ich-Lautden Ich-Lauten
Akkusativden Ich-Lautdie Ich-Laute

Anderes Wort für Ich-Laut (Synonyme)

palataler stimmloser Frikativ

Gegenteil von Ich-Laut (Antonyme)

Ach-Laut:
Laut, der nur nach hinteren Vokalen gesprochen wird; wird im Deutsch als velarer, stimmloser Frikativ [x], oder als uvularer, stimmloser Frikativ [χ] gesprochen
Ach­laut:
velarer, stimmloser Frikativ [x], der nur nach hinteren Vokalen gesprochen wird

Beispielsätze

Der Ichlaut kommt in den Wörtern "echt", "Köche", "Bücher" nach vorderen Vokalen vor; in Wörtern wie "Furche", "Molch", "Mulch" nach Sonanten, in "Kuhchen" nach Silbengrenze.

Übergeordnete Begriffe

Übersetzungen

Wortaufbau

Das Substantiv Ich-Laut be­steht aus sieben Buch­sta­ben sowie einem Binde­strich und setzt sich wie folgt zu­sammen: 1 × A, 1 × C, 1 × H, 1 × I, 1 × L, 1 × T & 1 × U

  • Vokale: 1 × A, 1 × I, 1 × U
  • Konsonanten: 1 × C, 1 × H, 1 × L, 1 × T

Das Alphagramm von Ich-Laut lautet: ACHILTU

Buchstabiertafel

Entsprechend der deut­schen Buch­sta­bier­ta­fel für Wirt­schaft und Ver­wal­tung (DIN 5009:​2022-06) wird das Wort fol­gen­der­maßen buch­sta­biert:

  1. Ingel­heim
  2. Chem­nitz
  3. Ham­burg
  4. Binde­strich
  5. Leip­zig
  6. Aachen
  7. Unna
  8. Tü­bin­gen

In Deutschland ebenfalls ge­läufig ist die Buch­sta­bie­rung nach dem pos­ta­li­schen Buch­sta­bier­al­pha­bet von 1950:

  1. Ida
  2. Cäsar
  3. Hein­reich
  4. Binde­strich
  5. Lud­wig
  6. Anton
  7. Ulrich
  8. Theo­dor

International ist das eng­lischs­spra­chige ICAO-Alpha­bet (kein „ẞ“ und keine Umlaute) an­er­kannt:

  1. India
  2. Char­lie
  3. Hotel
  4. hyphen
  5. Lima
  6. Alfa
  7. Uni­form
  8. Tango

Heute vorwiegend nur noch als Funk­feuer in der Luft- und Schiff­fahrt ge­bräuch­lich ist der Mor­se­code (auch Mor­se­al­pha­bet oder Mor­se­zei­chen genannt):

  1. ▄ ▄
  2. ▄▄▄▄ ▄ ▄▄▄▄ ▄
  3. ▄ ▄ ▄ ▄
  4. ▄▄▄▄ ▄ ▄ ▄ ▄ ▄▄▄▄
  5. ▄ ▄▄▄▄ ▄ ▄
  6. ▄ ▄▄▄▄
  7. ▄ ▄ ▄▄▄▄
  8. ▄▄▄▄

Scrabble

Das Wort enthält beim Scrabble unzulässige Sonderzeichen und ist daher nicht erlaubt.

Worthäufigkeit

Das Nomen Ich-Laut kam im letz­ten Jahr äußerst sel­ten in deutsch­spra­chi­gen Tex­ten vor. Dies hat eine Aus­wer­tung meh­re­rer Mil­lio­nen Bei­spiel­sätze ergeben.

Vorkommnisse im Sprachwörterbuch

Ko­ro­na­li­sie­rung:
Verschiebung des Artikulationsortes bei der Aussprache des Lautes ç (der sogenannte Ich-Laut, ein Palatal) nach vorne im Mundraum in Richtung auf ʃ (den Sch-Laut, ein Postalveolar)
Quellen:
  1. [Allgemeine Datenbasis] Wiktionary-Autoren: Ich-Laut. In: Wiktionary – Das freie Wörterbuch, 2022, [online] de.wiktionary.org, CC BY-SA 3.0
  2. [Thesaurus] OpenThesaurus-User: Ich-Laut. In: OpenThesaurus – Das freie Wörterbuch für Synonyme, 2023, [online] openthesaurus.de, CC BY-SA 4.0